Archiv für Juni 2009

Warten auf Antwort von Minister Ehlen

Mein durchaus wohlwollender und freundlicher Offener Brief vom 22. Juni an Minister Ehlen ist leider bis heute ohne Antwort geblieben. 😦

Daher weise ich noch einmal auf die Homepage der Hundelobby Seevetal hin. Sie ist vollgepackt mit Informationen zur Aenderung des Hundegesetzes in Niedersachsen. Beteiligt euch bitte an den angebotenen Aktionen.

Besonders nahelegen moechte ich euch folgende Aktionen, die ihr dort unter dem Menuepunkt:

HP-News findet:

    Ein Protestschreiben für Sie an die Politik ist vorbereitet

    Demonstration in Hannover gegen eine neue Hundeverordnung,

veranstaltet von den Tierischen Engeln, die ausdruecklich wuenschen, dass ihr diesen Flyer herunterladet und verbreitet.

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Gewinner des Pfoetchenidyll-Gewinnspiels stehen fest

Unser Gewinnspiel ist beendet, die Preise gehen morgen per Post raus.

Wer mehr wissen moechte klickt hier

Herzlichen Glueckwunsch allen Gewinnern!

PS: Ich bin stolz auf die Teilnehmer. Ausnahmslos jeder wusste, dass Konservierungsstoffe nicht zu einer artgerechten Fuetterung gehoeren.

Rolli-Video

Damit der Link von Renate zu dem Video von ihrer 13-jaehrigen Rollwagen-Staffy nicht in den Kommentaren zu dem 1. Rolli-Artikel vom Januar verschuett geht, weise ich mit diesem Artikel noch einmal extra darauf hin.

„Staffys Ausflug“

Danke Renate!

Haustier mit ins Grab nehmen

Unter der Rubrik Abschied habe ich ja bisher schon mehrere Artikel geschrieben, unter anderen diesen hier: Wenn ein Tier stirbt.

Eine weitere Beisetzungsmoeglichkeit wird im Bestatterweblog eroertert:
[…Auf der anderen Seite ist gegen die Beibestattung eines kleinen (toten) Haustieres nichts einzuwenden, man muß es halt dem Bestatter sagen. …]

Neues Hundegesetz in Niedersachsen

Nach unserem Aufenthalt in England haben wir unseren zukuenftigen Wohnort in Deutschland auch auf Grund des liberalen Hundegesetzes in Niedersachsen bezogen.

Der juengste Tasso-Newsletter laesst allerdings nichts Gutes ahnen:

Niedersachsen erwaegt neues Hundegesetz
 
Wie die Hannoverische Zeitung am 11. Mai 2009 mitteilte, will der Landtag in Niedersachsen im August ueber ein neues Hundegesetz abstimmen. Dem Gesetzesvorhaben war ein bedauerlicher Beissvorfall vorausgegangen, bei dem 2 Maedchen durch einen Rottweiler verletzt wurden. Die neue Regelung, die Maulkorb- und Leinenzwang ebenso vorsieht wie Wesenstests, betraefe – und das ist neu – alle Hunde, ganz gleich welcher Rasse, ab einer Schulterhoehe von 40 cm oder einem Gewicht von 20 Kilogramm.“Die Verlagerung von der Rasse hin zur Groesse eines Hundes als Bemessungsgrundlage fuer dessen Gefaehrlichkeit wird der Realitaet auch nicht gerecht werden“, schaetzt Philip McCreight von TASSO das Vorhaben der niedersaechsischen Landesregierung ein. Inzwischen duerfte allseits bekannt sein, dass das Problem meist am anderen Ende der Leine zu suchen ist, so der Leiter der TASSO-Zentrale weiter. Ein Sachkundenachweis fuer Hundehalter waere die logische Konsequenz. Alle Vorhaben, die die besondere Kommunikation zwischen Mensch und Hund nicht beruecksichtigen, duerften zum Scheitern verurteilt sein, machen das Tier unter Umstaenden noch aggressiver und sind aus tierschuetzerischer Sicht abzulehnen.
Unter http://www.hundelobby-seevetal.de koennen Sie einen Protestbrief an die Niedersaechsische Landesregierung schreiben.
 
TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ? 65795 Hattersheim ? Germany
 Telefon: +49 (0) 6190.937300 ? Telefax: +49 (0) 6190.937400
 eMail: newsletter@tasso.net ? HomePage: http://www.tasso.net

Das hat mich dazu veranlasst, den folgenden Offenen Brief an Djangos neuen Bekannten, Herrn Minister Ehlen, zu schreiben.
(Unter dem Text folgen noch ein paar Links, die euch helfen, relevante Seiten zu diesem Thema im Netz zu finden.)

Betr.: Offener Brief an Minister Ehlen zur geplanten Aenderung des Hundegesetzes in Niedersachsen

Sehr geehrter Herr Minister Ehlen,

wie ich erst jetzt durch den Tasso-Newsletter erfahren habe, erwaegt Niedersachsen ein neues Hundegesetz.

Sie, Herr Minister, haben gleich nach Ihrem Amtsantritt im Jahre 2003, die unselige und nicht plausibel zu erklaerende Rasseliste in Niedersachsen abgeschafft. Nun werden Sie von der SPD unter Druck gesetzt, Ihre damalige Entscheidung zu widerrufen.

Diesmal soll das, was nicht ueber eine Rasseliste erreichbar war, durch eine generelle Groessen- und Gewichtsfestsetzung erfolgen: Maulkorb- und Leinenzwang fuer alle Hunde ueber 40cm Schulterhoehe oder 20kg Gewicht!

Ich lebe seit meiner fruehsten Kindheit mit Hunden zusammen und meine Hunde sind waehrend all der Jahre niemals und nirgendwo negativ aufgefallen. Von unserem derzeitigen Begleithund, dem Russischen Schwaerzen Terrier „Django“ konnten Sie sich waehrend eines Fototermins anlaesslich der Fuerstenauer Tiertage ein Bild machen. Haetten Sie sich auf dem Foto gerne mit einem Hund wiedergefunden, dem ein Zwangsmaulkorb verpasst wurde?

Auch ich kann und moechte mir nicht vorstellen, mit einem Hund zusammenzuleben, der keiner Fliege etwas antut aber trotzdem ausserhalb unseres Grundstuecks nirgendwo ohne Leine und nur mit Maulkorb herum“gehen“ darf. Was ist das fuer ein Hundeleben?

Eines sollten Sie noch wissen: das liberale Hundegesetz war nach unserem Aufenthalt in Grossbritannien der Hauptgrund, unser zukuenftiges Leben nach Niedersachsen zu verlegen.
Ich hoffe, dass Sie, in dessen Leben Tiere immer eine bedeutende Rolle gespielt haben, zu Ihrer damaligen Entscheidung stehen koennen und weiterhin das individuelle Mensch-Hund-Gespann beurteilen lassen, wobei gleichzeitig keine Rassen- Groessen- oder Gewichtsvorverurteilungen erfolgen duerfen.

Mit freundlichem Gruss

Ulrich Frevert

PS: Ich werde diesen Text als offenen Brief in meinem Tierheilpraxis-Weblog veroeffentlichen. Auch Ihre Antwort wird fuer meine Leser von grossem Interesse sein und ich hoffe auf Ihre Zustimmung zur Veroeffentlichung.

Mehr Info/Protestbrief schreiben
Demo in Hannover
Grosse Hunde sind nicht gefaehrlicher

Django und Minister Ehlen

Jetzt habe ich endlich in der Neuen OZ online den Artikel zu den Fuerstenauer Tiertagen, in dem Django mit Minister Ehlen abgelichtet wurde, gefunden.
(Lieber Bildunterschriftverfasser der Neuen OZ: Der Hund heisst Django und ist ein Russischer Schwarzer Terrier 😉 Und wer sonst noch auf dem Bild zu sehen ist, koennt ihr unter diesem hier, das die Vorbereitungen zum Pressefoto zeigt, lesen.)

1. Reihe: Sohn Patrick Dingmann, Geschaeftsfuehrer cdVet Clemens Dingmann, Russischer Schwarzer Terrier Django, Hans-Heinrich Ehlen, Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung des Landes Niedersachsen.
2. Reihe: Ulrike Dingmann, 1.Kreisrat Dr. Reinhold Kassing, Samtgemeindebürgermeister Peter Selter, MdL Reinhold Coenen, Bürgermeister Herbert Gans.

Wer da nur gehockt sein weiss gekleidetes Bein zeigt und sich ansonsten hinter Django und Hans-Heinrich verbirgt, kann ich leider nicht sagen. Das mit der Medienpraesenz muessen wir noch ueben, mein Herr. 😉

Analdruesen

Die Dame kam nach vorheriger Anmeldung mit ihrem Border Terrier „Curo“.

Telefonisch hatte sie schon angekuendigt, warum. Curo muessten die Analdruesen wieder ausgedrueckt werden und zu uns waere die Anfahrt nicht so weit, wie zu ihrem Tierarzt.

Dem war bei einer Routineuntersuchung letztes Jahr aufgefallen, dass die Analdruesen gefuellt waren und seitdem fuhr sie jeden Monat einmal mit dem kleinen Terrier zu ihm, um „das“ machen zu lassen. Die letzten Male war sie bevorzugt schnell dran gekommen, da der Job inzwischen von der Spechstundenhilfe erledigt wurde. Die konnte das genau so gut wie er selbst. 😉

Wir konnten lediglich einen physiologischen Fuellstand feststellen und beliessen es auch bei diesem. Der Hund hatte niemals seinen Hintersten ueber den Boden geschrubbelt, auch seine Haufen waren meistens wohlgeformt und fest – keine Anzeichen fuer eine Entzuendung oder Verstopfung der Druesen!

Da stellen sich mir zwei Fragen:

1. Wenn es bei der Routineuntersuchung im letzten Jahr Anzeichen fuer Funktionsstoerungen der Analdruesen gegeben hat, warum wurden diese dann nicht behandelt?

2. Wenn die Analdruesen allerdings gar nicht wirklich behandlungsbeduerftig waren, warum wurde der Hund dann jeden Monat fuer das Ausdrueckprozedere einbestellt?

Nochmal:
Eine krankhafte Symptomatik konnten wir nicht feststellen, der Tierarzt wohl auch nicht, sonst haette er eine Behandlung eingeleitet. Hat er aber nicht, wie Curos Frauchen berichtet.

Er hatte sie nur dazu verpflichtet, regelmaessig zum Ausdruecken zu kommen, weil das gemacht werden muesste. (O-Ton)

Und zum Beweis hatte er (bzw. seine Sprechstundenhilfe) jedes Mal das Papiertuch mit Druesensekret vorgezeigt.

Das koennen wir auch – tun wir aber nicht!


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