Archiv für Juli 2010

Grotelüschen will Hundegesetz ohne 20/40 Regelung

Agrarministerin Astrid Grotelüschen will das neue Hundegesetz in Niedersachsen bis zum November vom Parlament verabschiedet wissen.

Ich sehe positiv:

Es wird in Niedersachsen keine Rasselisten geben
Die 20 kg Körpergewicht- / 40 cm Schulterhöheregelung für Leinen- oder Maulkorbpflicht ist vom Tisch
Es gilt Versicherungspflicht für alle Hunde
Es gilt Chippflicht für alle Hunde
Hundebesitzer, die zum ersten Mal einen Hund halten, müssen mit und an diesem Hund ihre Sachkunde nachweisen
Es gibt keine Auflagen für Hundehalter, die Erfahrung im Umgang mit Hunden nachweisen können

Diskussionswürdig erscheint mir, wie der Sachkundenachweis erbracht werden soll, wer den Unterricht gibt und die Prüfung abnimmt.

Einiges zum Thema aus der Zeit, als Ehlen noch Landwirtschaftsminister war.

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Urlaubsnachlese 2.Teil

Der Tripper aus dem 1.Teil hat mich schwer irritiert. Auf Nachfrage entpuppte er sich als weißer Pansen.
Django mag ihn aber lieber ungewaschen und wird für die Urlaubszeit immer auf natürliches, kaltgepresstes Futter umgestellt.

Weiter geht mein Einkaufsbummel im Supermarkt. Für mich eine wirkliche Herausforderung.

Upps! Muschio bianco!
Was ist das denn? In der praktischen Sprühflasche hielt ich es zunächst für eine Enthaarungscreme.

Mal wieder hat mir meine Phantasie, gepaart mit mangelndem Sprachverständnis, einen Streich gespielt.

Nochmal Muschio Bianco, endlich habe ich des Rätsels Lösung: Katzenwäsche!

Wenn ich ehrlich bin, finde ich mich nicht mehr zurecht.

Bikini? Pilz? Gehört das Mittel nicht eher in die Apotheke?

Bei den folgenden Produkten wird explizit auf den leckeren, delikaten Geschmack verwiesen, den sie vermitteln.

Wohl was für Kenner. 😉

So schlendere ich also weiter, beschließe, das all die leckeren Produkte für mich nicht in Frage kommen, hänge meinen inspirierten Gedanken nach. Urlaub im Süden, Zeit für die Liebe! Schon bin ich auf dem Weg zum Ausgang, da finde ich, was ich unbedingt kaufen muss:

Ein natürliches Tonikum für Vater. 😉

Und auch dem folgenden Angebot kann ich nicht widerstehen, schließlich soll es gerne auch mal etwas heftiger zur Sache gehen. 😉

Tje, was soll ich sagen, war wohl auch ein Fehlkauf. Nächstes Mal macht Mandy die Besorgungen.

Ich liege lieber am Strand… und meine Kamera nehme ich mit.

Urlaubsnachlese

Wie versprochen folgen ein paar Eindrücke, die ich während unserer Urlaubsreise einfangen konnte:

Die anderen Ullis reisten offenbar per Bus nach Italien

Auf der Fahrt durch Österreich wurde uns klar, warum Modekreationen aus diesem Alpenland nicht die Welt erobern konnten

In Italien schließlich trafen wir auf kopflose Hühnerhähne,

faule Hunde

und hatten im Hafen von Bibione endlich mal Gelegenheit, uns das Boot unserer Putzfrau aus der Nähe zu betrachten.

Sie verbringt jetzt, nach unserer Heimkehr, ihren zweimonatigen Urlaub in Bibione. Ich habe mich nicht getraut, sie nach dem Yachtschlüssel zu fragen, weil sie sich schon immer so anstellt, wenn ich mal ihren Porsche fahren möchte. 😦 Obwohl das nur ihr Zweitwagen ist.

So haben wir eben einen Bootsausflug durch die Lagunen gebucht. Auch gut, brauchte ich wenigstens nicht selbst zu fahren.

Vom Wasser aus musste ich noch im Hafen Unerhörtes sehen

Bei uns sieht man so etwas nur auf Landstraßenparkplätzen, in Bibione wird dieser Service direkt an der Kaimauer des Hafens angeboten. Auch eine Möglichkeit, die Urlaubskasse aufzufüllen. 😉
Aber Vorsicht! Dabei kann man sich leicht was holen.

Kann man aber auch im Supermarkt kriegen

Tja, eine fremde Sprache kann beim Einkaufen schon Verwirrung stiften.

Mehr davon könnt ihr im 2.Teil der Urlaubsnachlese nachlesen. 😉

Würmer?

Bevor ich euch in den nächsten Tagen noch ein paar Eindrücke und Merkwürdigkeiten aus Italien zeige, muss ich euch noch einen Fall schildern, der uns den letzten Arbeitstag vor unserem Urlaub mit einem mulmigen Gefühl beschließen ließ.

Ob wir uns mal ihr Kaninchen ansehen könnten, es sei zwar schon acht Jahre alt, aber in den letzten Tagen sehr schlapp und es könnte sein, dass es Würmer hätte, zumindest meint sie, sie hätte am Hinterteil welche gesehen.

So die Frau, die telefonisch anfragte.

Gut, soll sie mit dem Kaninchen noch in die Praxis kommen, am besten gleich.

Mutter und Sohn erscheinen mit dem Karnickel im Karton. Die Löffel hat es aufgestellt, es ist nicht abgemagert, die Krallen sind Zentimeter lang. Es bewegt sich überhaupt nicht und die Untersuchung des Analbereichs trifft uns mit voller Wucht. Unter dem Fell ist eine wellenartige Bewegung feststellbar. Bloßes Berühren der Haare lässt sie büschelweise ausfallen. Darunter sind Hundertschaften von Maden in allen Entwicklungsstadien damit beschäftigt zu fressen.

Sie fressen das lebende Kaninchen!

Ich erkläre, dass das Kaninchen nicht unter Würmern, sondern unter einem massiven Madenbefall leidet und frage, wann sie denn bemerkt hätten, dass mit dem Tier etwas nicht stimmt.

Es stellt sich heraus, dass das Langohr dem Sohn gehört, er aber schon vor Jahren das Interesse daran verloren hat und es nicht mehr bespielt. Nein, es hatte auch nie einen Artgenossen als Partner, weil, wie man ja weiß, vermehren sich Karnickel wie die Karnickel. Meine Frage nach den Geschlecht können sie nicht beantworten, wir können es, wie der oben beschriebene Zustand vermuten lässt, auch nicht feststellen. Letztendlich ist es ja nun auch egal. Ich weise aber trotzdem noch darauf hin, dass man Kaninchen nicht alleine halten sollte, dass man zwei, drei Häsinnen gemeinsam halten kann, ohne dass sie auch nur einen einzigen Nachkommen erzeugen und dass es bei Böcken die Möglichkeit der Kastration gibt, die ebenfalls Nachkommenschaft ausschließen können sollte.

Für das weitere Vorgehen ist es zwingend notwendig, das Tier zu narkotisieren, dürfen wir aber nicht, darf nur ein Tierarzt, auf den wir nun zur weiteren Behandlung verweisen.

Nun wollen die Besitzer aber nicht, dass das Kaninchen weiter leidet und fragen uns, ob es nicht wohl besser sei, es zu erlösen.

Diese Frage könnten wir allerdings erst nach noch eingehenderer Untersuchung beantworten, die aber nur unter Betäubung möglich wäre. Eigentlich zielte die Frage aber eher darauf, ob wir das Tier nicht einschläfern könnten, was ich ebenfalls verneinen musste, da auch diese Maßnahme den Tierärzten vorbehalten ist.

Einigermaßen enttäuscht packten sie ihr Kaninchen wieder ein und versprachen, gleich einen mir unbekannten Tierarzt aufzusuchen.

In diesem Fall hoffe ich, dass die Leute umgehend zu ihm gefahren sind, um das Kaninchen einschläfern zu lassen. Zwar hielten wir eine Heilung unter entspechenden Maßnahmen für möglich, aber es war deutlich zu bemerken, dass den Patientenbesitzern jede weitere Mühe um das Kaninchen als Zumutung erschien. Was hilft es dann diesem Tier, wenn es gesund behandelt wird, anschließend aber dazu verdammt ist, weiterhin im Keller vor sich hin zu vegetieren?

Es gibt so Tage, …

Der Alltag hat uns wieder

Nachdem wir einen wunderschönen Urlaub verlebt haben, hat uns der Alltag wieder.

Nein, wir beklagen uns nicht, Urlaub tut gut, macht Spass und ist erholsam, aber auch unser Alltag ist abwechslungsreich, spannend und dient nebenbei noch dem Geld verdienen.

Da die Sommerferien dieses Jahr ganz plötzlich kamen, 😉 blieb uns zu wenig Zeit, ein uns bisher unbekanntes Urlaubsziel zu suchen, das unseren Wünschen entsprach. Gewisse Ansprüche haben wir an unseren Urlaubsort und die Unterkunft auch wegen Django und der Kinder. Also waren wir, wie schon im vorigen Jahr, wieder in Bibione.

Für mich als Fahrer ist ja immer auch der Weg schon ein Ziel. Und das muss nicht immer der kürzeste sein. Dieses Jahr sind wir über den Staller Sattel nach Italien gefahren. Den Rückweg haben wir mit einem Abstecher durch Slowenien verbunden und sind dann über die Radstädter Tauern wieder nach Österreich gefahren.

Hatte ich kurz vor dem Urlaub noch diesen Kilometerstand vermeldet, liest sich das nach der Heimkehr schon wieder ganz anders:

Für das nächste Jahr fangen wir jetzt schon an zu planen.

Ligurien könnte uns gefallen. Dankbar bin ich für eure Tips.

Wir suchen eine bezahlbare Ferienwohnung für sechs Personen mit Klimaanlage und Poolbenutzung, in der auch große Hunde willkommen sind. Ferner brauchen wir in der Nähe, sagen wir mal in bis zu 15 km Entfernung, einen freien Strand, wo wir mit Hund und Kindern ein unreglementiertes Strandleben geniessen können.


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