Suchergebnisse für 'Schnecken'

Achatschnecken

Ganz ehrlich?

Im Augenblick tut sich in unserer Praxis nicht viel, was mir bloggenswert erscheint. Immer wieder Futtermittelallergien bei Hunden, ein Dauerthema. Kaninchen mit Verdauungsproblemen, ein Blaustirnamazonerich, der sich die Federn rupfte. Das HT-Geraet kommt bei einer 7-jaehrigen Stute mit einer Fesseltraegerentzuendung zum Einsatz. (Schoene Zusammenarbeit mit einer Pferdephysiotherapeutin!)

Da kommt mir doch ein Fundstueck, das auf unser Blog verlinkt, ganz recht.

Im Forum von Degupedia.de schreibt Murx Pickwick folgende erheiternde Bemerkung:

    Inzwischen sind auch schneckenpornografische Bilder im Netz zu finden.
    (Link bitte nur anklicken, wenn die gesetzlich vorgegebene Altersgrenze zum Erwachsensein des jeweiligen Aufenthaltlandes erreicht ist – bitte erkundigen Sie sich im Urlaub beim zuständigen Fremdenverkehrsamt, ab welchem Alter sie als Ausgewachsen gelten. Sorgen Sie dafür, daß auch keine minderjährigen Tiere diesen Link betätigen oder die dahinterliegenden Bilder anschauen. Tierhalter haften für ihre Tiere):
    https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/02/18/auch-schnecken-tun-es/

Fast taeglich finde ich unter den Suchbegriffen, durch die Leser auf unser Blog gekommen sind, die damals bewusst verleitend benutzten Stichwoerter des Schneckenartikels. Ich schrieb schon unter „Vergebliche Suche“ darueber. 😉

Und ich verspreche, dass ich sowas nie, nie wieder mache.

Auch Schnecken tun es

Even snails do it, let’s do it, let’s fall in love!

Zwei geile Schnecken beim Geschlechtsverkehr erwischt und fotografiert.

Es handelt sich um „Speed“ und „Snow“, die sich hier vor aller Augen voellig ungeniert und nur von ihren Trieben gesteuert, zu hemmungslosem, leidenschaftlichem Sex hinreissen lassen.

Wir veroeffentlichen diese Fotos unzensiert und hoffen, dass sie dazu beitragen, bei weiten Teilen der Bevoelkerung Aufklaerung zu einem bisher selbst von Insidern schamhaft verschwiegenen Thema zu bringen:
Dem Austausch von Koerperfluessigkeiten zum Zweck der Fortpflanzung bei Achatschnecken, auch Riesenlandschnecken genannt, hier Archachatina marginata.

Schnecken1
Schnecken2

Mehr zu unseren Tieren erfahrt ihr hier

Aufreger

Gerade lese ich beim Herrn Teddy, dass er gar nicht erfreut über eine gewisse Nebenwirkung seiner Antihypertonika ist.

Er kann sich nicht mehr aufregen.

Vielleicht kann ich dem Mann helfen. Ich bitte ihn, sich vorzustellen, er wäre vor mehreren Monaten mit seiner Westiedame in unsere Praxis gekommen, weil sie schneckenfett war,
(ich weiß, sie ist gertenschlank, gib dir ein wenig Mühe, es dir vorzustellen!)
und verfressen bis zum sprichwörtlichen Gehtnichtmehr. Ihr Fell ist strubbelig, sie schmeißt permanent Haare ab und kratzt sich exzessiv. Sie kommt kaum zur Ruhe, ist unkonzentriert und hat alles gute Benehmen abgelegt.

Auf Spaziergängen kann er sie nicht mehr von der Leine lassen, sie ist wie versessen darauf, Kothaufen von Artgenossen aufzuspüren und zu verzehren. Sie ist aber in dieser Hinsicht nicht wählerisch, Katzen-, Marder-, Fuchs- und Menschenkot wird ebenfalls nicht verschmäht.

Im Hause leckt sie gerne die Tapeten so lange nass, bis sie sich von der Wand lösen, um sie dann zu verspeisen.

Wir erklären Herrn Teddy, dass alle oben beschriebenen Probleme auf das müllige Trockenfutter zurück zu führen sind, dass er ihr seit geraumer Zeit gibt.
(du musst schon mitmachen, ich weiß, sie wird hundgerecht gefüttert, aber schliesslich wollen wir doch, dass du dich am Ende des Artikels mal wieder so richtig aufregen kannst.).

Das Futter beinhaltet so gut wie keine natürlichen und damit vollständig verwertbaren Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Das führt zu Mangelerscheinungen. Was der Organismus nicht über Qualität bekommt, versucht er sich über Quantität zu holen. So viel fressen, wie reingeht!

Die große Menge an synthetischen Zusatzstoffen belastet Leber und Nieren. Die Darmflora ist aus der Balance geraten. Sie versucht, sich Mikroorganismen aus dem Kot anderer Tiere zu holen.

Da es sich um ein extrudiertes Futter handelt, quillt es im Magen um ein Vielfaches, der Magen weitet sich unnatürlich, das Futter verlässt ihn innerhalb kürzester Zeit, der Magen signalisiert: Hunger!

Hunger ist für Tiere ein existenzielles Problem, Hunger beunruhigt, nimmt jegliche Gelassenheit und das Konzentrationsvermögen reicht nur noch für dieses eine Ziel.

Zudem sind die Inhaltsstoffe des Futters prädestiniert, einen Hund in Kugelform zu bringen. Stärke und Zucker im Übermaß!

Herr Teddys Westie bekommt ab jetzt ein natürliches Futter, wir stellen eine stabile Darmflora her, das Immunsystem erlangt seine alte Leistungsfähigkeit zurück, das Fell wird schön, der Heisshunger verschwindet, der Hund wird zum angenehmen Begleiter. Herr Teddy wird sich das gut vorstellen können, es ist, wie in seinem richtigen Leben.

Aber: plötzlich wird Herr Teddy krank, muss eine mehrwöchige Therapie besuchen, deren Dauer nicht absehbar ist
(das wünsche ich dir natürlich nicht, für den Erfolg dieser Sitzung ist es allerdings wichtig, dass du dich in diese Situation hinein versetzt)
und er hat niemanden, der sich um seine Westieline kümmert.

Wir bieten an, sie in unsere Hausgemeinschaft aufzunehmen, Teddy entscheidet sich aus nachvollziehbaren Gründen für eine Hundepension in der Nähe des Wohnorts seiner Schwester.

Die Pension bekommt einen genauen Ernährungsplan, das Futter und die von uns verordneten Präparate werden mitgegeben, außerdem für Rückfragen unsere Kontaktdaten, Herr Teddy begibt sich zur Kur, seine Hündin in Pension.

(Herr Teddy, konzentriere jetzt bitte all deine Vorstellungskraft auf Folgendes, dann kannst du dich bestimmt wieder aufregen:

Nach fünf Wochen meldet sich deine Schwester bei dir, sie hatte deine Hündin in der Pension besucht und sie beinahe nicht wiedererkannt, kugelfett wie sie war. Die Pensionstierärztin hatte dringend davon abgeraten, das von uns empfohlene Futter und die Präparate zu geben, das wäre aus veterinärmedizinischer Sicht nicht zu verantworten. Stattdessen verwies sie auf ein Spezialfutter aus ihrer Praxis, weil die Hundedame viel zu mager sei. Deine Schwester hat den Hund sogleich mit zu sich nach Hause genommen. Du hast deine Kur abgebrochen, weil deine Schwester ganztägig arbeitet und sich nicht um Westie kümmern kann und alle stehen wir da, wo wir schon vor einem halben Jahr waren.) 😦

Diese Geschichte habe ich nicht für Herrn Teddy erfunden. Sie hat sich genau so zugetragen. Nur Hund und Mensch hatten eine andere Identität.

Ich hoffe, auch für Herrn Teddy hat´s gereicht. Wenn nicht, empfehle ich, den Beipackzettel noch einmal genau zu lesen.
Stichwort: vermindertes Vorstellungsvermögen. 😉

Mein Blutdruck ist gut eingestellt und ich konnte mich maßlos aufregen!

Pflegeleichte Exoten auf Tiergesundheitstagen

Im Bersenbrücker Kreisblatt vom 6.6.2009 erschien ein Artikel ueber die Tiergesundheitstage. Und wer ist unter Anderen darauf zu sehen?

Mandy und Speed, unser Achatschneck.

(Herzlichen Dank an unsere Kollegin Andrea Schaefer fuer die Zusendung)

In der Tat kamen an den darauffolgenden Tagen mindestens fuenf Besucher zu der Veranstaltung, die uns erzaehlten, sie waeren gekommen, um unsere Schnecken zu sehen. Weitere kamen, weil sie Speed schon vom letzten Jahr kannten und sich auf ein Wiedersehen freuten.

Auch unsere Wandelnden Blaetter, Stab- und Gespenstschrecken begeisterten die Besucher.

Wir zeigten diese Tiere, weil immer mehr Menschen dazu neigen, sich aussergewoehnliche Tiere zu halten, Reptilien zum Beispiel, denen sie dann von den Haltungsbedingungen her nicht gerecht werden koennen.

Unsere Schnecken und Insekten sind eine Alternative, sie lassen sich ohne Schwierigkeiten im Wohnzimmer halten, brauchen keine besonders warmen Temperaturen, kein spezielles Licht und sind leicht artgerecht zu fuettern.

Nachtrag:

Natuerlich muss man sich vor dem Erwerb solcher Tiere noch Detailinformationen holen und wir waren begeistert, wie wissbegierig die zahlreichen Besucher an unserem Stand Fragen gestellt haben, die wir hoffentlich zufriedenstellend beantworten konnten.

„Beruehrungs“aengste waren uebrigens kaum vorhanden, bzw. schnell abgebaut. Aus einem anfaenglichen: „Iih, was ist das denn?“ wurde schnell ein: „Darf ich die auch mal anfassen?“

3.Fuerstenauer Tiertage

Mandy und ich werden vom 5-7. Juni an den 3.Fuerstenauer Tiertagen auf dem Gelaende der Firma cdVet teilnehmen. Gleichzeitig finden dort die Internationale Tiergesundheitsmesse und die Fachmesse proBARF fuer alternative Fuetterungsformen statt. Der 5.Juni ist reiner Fachbesuchertag. (Zutritt nur fuer Tiertherapeuten, Haendler und Landwirte)

Wir sind mit unseren Achatschnecken und dem Nachwuchs unserer diversen Insekten (Wandelnde Blaetter, Stabschrecken, Gespenstschrecken) in der Reptilienabteilung des cdVet-Standes anzutreffen. Django darf auch mit. Wer uns dort kontaktieren moechte, kann uns unter: 01577-1800688 anklingeln.

Bereits am 4.Juni findet das Fachsymposium zum Thema: „Situation der alternativen Tiergesundheitsbranche – Chancen und Risiken – gemeinsam in die Zukunft“ satt.

In der abschliessenden Podiumsdiskussion sollte auch die seit Laengerem im Raum stehende Frage nach einer bevorstehenden Einschraenkung von Wirkstoffen in Nahrungsergaenzungsmitteln zur Sprache kommen.

Auch bei uns im Blog seit geraumer Zeit ein Thema.

https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/05/13/verbot-von-naturheilmitteln-und-homoeopathie/
https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/05/14/europaeische-nahrungsergaenzungsmittelrichtlinie-200246ec/
https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/05/24/einschraenkungen-bei-nahrungsergaenzungsmitteln/

Aber auch waehrend der normalen Messetage gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm.

Unsere Vorbereitungen auf die dortige Anwesenheit und die Zeit, die wir in Fuerstenau verbringen, werden bis ueber die naechste Woche hinaus keine Aktivitaeten von uns auf diesem Blog zulassen. Ich bitte um euer Verstaendnis.

Vergebliche Suche

😳 Gestern ist jemand bei der Suche nach:

-unzensierte geile Englaenderinnen- auf unser Blog geraten. 😯 Ehrlich!

Ich fuerchte, ich konnte seinen Erwartungen rein inhaltlich nicht ganz gerecht werden, obwohl, vielleicht haben sich ihm ja neue Horizonte eroeffnet. 😉

Okay, ich gebe zu, ein wenig herausgefordert habe ich das schon durch die provokant in diese Richtung zielende Wortwahl im Schneckenartikel. Dass das mit den Englaenderinnen dann auch noch geklappt hat… 😀 haben wir der Kombinationsgabe des Suchsystems zu verdanken.

Hach, koestlich amuesiert habe ich mich!

😛


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