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Django und Minister Ehlen

Jetzt habe ich endlich in der Neuen OZ online den Artikel zu den Fuerstenauer Tiertagen, in dem Django mit Minister Ehlen abgelichtet wurde, gefunden.
(Lieber Bildunterschriftverfasser der Neuen OZ: Der Hund heisst Django und ist ein Russischer Schwarzer Terrier 😉 Und wer sonst noch auf dem Bild zu sehen ist, koennt ihr unter diesem hier, das die Vorbereitungen zum Pressefoto zeigt, lesen.)

1. Reihe: Sohn Patrick Dingmann, Geschaeftsfuehrer cdVet Clemens Dingmann, Russischer Schwarzer Terrier Django, Hans-Heinrich Ehlen, Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung des Landes Niedersachsen.
2. Reihe: Ulrike Dingmann, 1.Kreisrat Dr. Reinhold Kassing, Samtgemeindebürgermeister Peter Selter, MdL Reinhold Coenen, Bürgermeister Herbert Gans.

Wer da nur gehockt sein weiss gekleidetes Bein zeigt und sich ansonsten hinter Django und Hans-Heinrich verbirgt, kann ich leider nicht sagen. Das mit der Medienpraesenz muessen wir noch ueben, mein Herr. 😉

Django auf dem Weihnachtsmarkt

Django ist unser Russischer Schwarzer Terrier. Er ist knapp 11 Monate alt und hat eine Schulterhoehe von 76cm. Und er war mit uns 2 Erwachsenen und 3 Kindern auf dem Weihnachtsmarkt. Ganz selbstverstaendlich, finde ich – wir gehen aus, unser Hund kommt mit.
Der Ausspruch einer Dame, die dort mit ihren Kindern ueberfordert unterwegs war, machte mich dann aber doch selbstreflektorisch nachdenklich.
„Och, der Arme!“
Was tat ich unserem armen Hund da an?
Vor dem Ausflug zum Weihnachtsmarkt waren wir mit Tennisball und Komplett-Rudel zwecks Energieabbau und Exkrementation in der Feldflur unterwegs. Danach brachten wir den Armen nicht nach Hause und beliessen ihn dort, sondern wir nahmen ihn mit in die grosse Stadt, die er schon aus anderen Anlaessen kannte. Auch da bereits nicht nur aus der Kombikofferraumperspektive auf der Durchreise und im Parkhaus, sondern als Teilnehmer am Innenstadtleben.
Jetzt also das Ganze! mit Beleuchtung, noch mehr Eindruecken(Favorit war das Kinderkarussell mit den Schaukelpferden), Sound, Geruechen, Menschen, und -anderen Hunden.
Django fand es interessant, war aber trotzdem so entspannt, dass er sich, umrundet von seinem Rudel und somit sicher vor Fussabdruecken anderer Passanten, beim obligatorischen Bratwurstessen in unserer Mitte lang ausstreckte.

Ich denke, er fuehlte sich nicht wie ein armer Hund, lasse aber gerne anderen Meinungen ihren Platz.

Nachtrag:
Er hat allerdings auch ein hartes Training hinter sich – was das Tolerieren von Laerm angeht.

Laermkonditionierung

Pfefferminze

Kräuter sind etwas Wunderbares.

Nicht von ungefähr gibt es den Spruch: „Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.“ Man muss es nur kennen und wissen, wie es angewendet werden sollte.

Heilkräuter, die unsere Patienten brauchen, holen sie sich entweder mit unserem Rezept aus der Apotheke oder aber wir greifen auf bewährte Kräuterkombinationen zurück, die es als Fertigprodukte zur Unterstützung bei zahlreichen gesundheitlichen Problemen gibt.

Wir selbst kultivieren keine Heilkräuter im Garten und sammeln auch keine in der freien Natur. Zu unterschiedlich können die Wirkstoffgehalte sein. Unser Garten beherbergt trotzdem Kräuter: Rosmarin, Majoran, Basilikum, Ysop, Liebstöckl, gerne setzen wir sie in der Küche zum Würzen ein.

Im Frühjahr sahen wir uns im Fernsehen einen Bericht über Marokko an. Mandy schwelgte in Erinnerungen. Vor allem den leckeren, erfrischenden Pfefferminztee, den sie dort gekostet hatte, erwähnte sie immer wieder und bei jeder Gelegenheit. Aus frischen Blättern muss er zubereitet werden, nur dann ist er wirklich gut.

Solche Bemerkungen kommen mir immer sehr gelegen, achte ich doch immer auf sachdienliche Tips, die mir die Möglichkeit geben, ihr eine Freude zu bereiten. Und weil ich meine Mandy so liebe, suchte ich heimlich Gärtnereien und Gartencenter auf, um an eine der begehrten Pfefferminzepflanzen zu kommen. Ebenso heimlich ließ ich die endlich erbeutete Pflanze in „meinem“ Garteneckchen zwischen Stauden und Gewürzkräutern frei.

Sommers hatte das zarte Pflänzchen sich zu einer respektablen Pflanze entwickelt, mehr noch, unterirdisch hatte sie sich ausgebreitet und zarte Pfefferminzetriebe sprossen hellgrün im Umkreis von einem halben Meter zwischen Phlox und Majoran, Türkischem Mohn und Rhododendron. Ich rupfte sie aus und deponierte sie auf dem Komposthaufen. Für Mandy pflückte ich noch die schönsten, grünsten und duftendsten Triebe der Mutterpflanze und erntete eine dankbare Umarmung, die all ihre Liebe für mich beinhaltete.

Und natürlich eine Tasse Pfefferminztee, mit Rohrzucker gesüßt. 😉

Nach unserem Urlaub konnte ich Ausläufertriebe der Pfefferminze im Abstand von einem Meter von der Mutterpflanze ausmachen. Auch an den Stellen, wo ich die ersten Nachkommen ausgebuddelt hatte, sprossen neue Triebe aus den verbliebenen Wurzeln. Ich ahnte eine furchtbar fruchtbare Entwicklung voraus und grub tief hinter allen grünen, nach Pfefferminze duftenden Blattstengeln und den dazugehörigen Wurzeln her, verbrachte alles minzige Grünzeug auf den Kompost und ein paar der schönsten, grünsten und duftendsten Triebe nahm ich mit ins Haus, wo Mandy sie dankend in eine Vase mit Wasser stellte und … vergaß.

An einem der nächsten Tage entdeckte Mandy beim „Django-läßt-im-Obstgarten-die-Sau-raus-Spiel“ den halben Kubikmeter Pfefferminzelaub auf dem Komposthaufen.

Dieser Tag war kein schöner Tag. 😦

Als Wiedergutmachung brachte ich ihr die schönsten, grünsten und duftendsten Triebe der Mutterpflanze mit, die, nachdem ich die zahlreichen Blüten gekappt hatte, schon wieder fleißig Jungtriebe geschoben hatte. Mandy nahm sie, stellte sie in die Vase zu den anderen und … vergaß sie.

Gestern habe ich mich wieder gärtnernd betätigt, d.h. eigentlich habe ich nur unzähligen Pfefferminzepflänzchen nachgestellt, die Wurzeln bis in die letzten(?)Ausläufer verfolgt und alles ausgerupft, was durch Duft und Aussehen auch nur im Entferntesten an Pfefferminze erinnert. Sie hatte alle(!)Bereiche „meines“ kleinen Gartens erreicht, die Trockenmauer unterwandert und sich sogar vor unserem Grundstück am Straßenrand etabliert.

Jetzt musste auch die Mutterpflanze dran glauben. Ich habe sie umgesiedelt. Sie kann ein neues Leben im Exil beginnen, im hintersten Bereich der Obstwiese, wo die wunderschönen Heckenrosen, die Himbeeren, die Brombeeren, Brennnesseln und Disteln ihr wildes Leben führen.

Nachdem ich gestern feststellen musste, dass der Kompost bereits haufendeckend mit Pfefferminze überwuchert war, habe ich heute die oberste Schicht mit allen(?)Pfefferminzepflanzenbestandteilen an einen neuen Platz gebracht und den Rest oben drauf geschaufelt. Ich habe das Oberste zuunterst gekehrt und nun die berechtigte(?)Hoffnung, der Pfefferminze den Garaus gemacht zu haben. Ob ich damit erfolgreich war, werde ich wohl erst bemerken, nachdem ich den Kompost irgendwann im Garten ausgebracht habe.

Mit frischem Pfefferminztee -rede ich mir ein- ist es genauso wie mit anderen Getränken, die man im Urlaub genossen hat, zu Hause fehlt ihnen das gewisse Etwas. Nur so kann ich mir Mandys Reaktion in letzter Zeit erklären. Wir versuchen, das Thema zu vermeiden. Mich beschäftigt im Augenblick eigentlich nur eine Frage:

„Wie werde ich sie bloß wieder los?“

Also, die Pfefferminze meine ich jetzt! 😉

Fühl den Wolf

Gefunden bei einem Online-Auktionshaus:

– Elektrischer Fleischwolf mit großem Trichter für sicheres und einfaches befühlen.-

Weil Django sich beim Fressen lieber an großen Stücken labt, fällt es mir schwer, ihm weitere gesunde Zutaten unter zu mischen. Für Gemüse im Napf hat er nur verächtliche Blicke und rümpft hochnäsig die gerunzelte Nase.

Wenn ich aber hin und wieder fleischige und vegetarische Bestandteile gemeinsam durch einen Fleischwolf schicke, kann ich ihn vielleicht überlisten. 😉

Den oben beschriebenen Wolf darf ich ruhig auch mal gefahrlos streicheln.

Den nehme ich! 🙂

Urlaubsnachlese 2.Teil

Der Tripper aus dem 1.Teil hat mich schwer irritiert. Auf Nachfrage entpuppte er sich als weißer Pansen.
Django mag ihn aber lieber ungewaschen und wird für die Urlaubszeit immer auf natürliches, kaltgepresstes Futter umgestellt.

Weiter geht mein Einkaufsbummel im Supermarkt. Für mich eine wirkliche Herausforderung.

Upps! Muschio bianco!
Was ist das denn? In der praktischen Sprühflasche hielt ich es zunächst für eine Enthaarungscreme.

Mal wieder hat mir meine Phantasie, gepaart mit mangelndem Sprachverständnis, einen Streich gespielt.

Nochmal Muschio Bianco, endlich habe ich des Rätsels Lösung: Katzenwäsche!

Wenn ich ehrlich bin, finde ich mich nicht mehr zurecht.

Bikini? Pilz? Gehört das Mittel nicht eher in die Apotheke?

Bei den folgenden Produkten wird explizit auf den leckeren, delikaten Geschmack verwiesen, den sie vermitteln.

Wohl was für Kenner. 😉

So schlendere ich also weiter, beschließe, das all die leckeren Produkte für mich nicht in Frage kommen, hänge meinen inspirierten Gedanken nach. Urlaub im Süden, Zeit für die Liebe! Schon bin ich auf dem Weg zum Ausgang, da finde ich, was ich unbedingt kaufen muss:

Ein natürliches Tonikum für Vater. 😉

Und auch dem folgenden Angebot kann ich nicht widerstehen, schließlich soll es gerne auch mal etwas heftiger zur Sache gehen. 😉

Tje, was soll ich sagen, war wohl auch ein Fehlkauf. Nächstes Mal macht Mandy die Besorgungen.

Ich liege lieber am Strand… und meine Kamera nehme ich mit.

Der Alltag hat uns wieder

Nachdem wir einen wunderschönen Urlaub verlebt haben, hat uns der Alltag wieder.

Nein, wir beklagen uns nicht, Urlaub tut gut, macht Spass und ist erholsam, aber auch unser Alltag ist abwechslungsreich, spannend und dient nebenbei noch dem Geld verdienen.

Da die Sommerferien dieses Jahr ganz plötzlich kamen, 😉 blieb uns zu wenig Zeit, ein uns bisher unbekanntes Urlaubsziel zu suchen, das unseren Wünschen entsprach. Gewisse Ansprüche haben wir an unseren Urlaubsort und die Unterkunft auch wegen Django und der Kinder. Also waren wir, wie schon im vorigen Jahr, wieder in Bibione.

Für mich als Fahrer ist ja immer auch der Weg schon ein Ziel. Und das muss nicht immer der kürzeste sein. Dieses Jahr sind wir über den Staller Sattel nach Italien gefahren. Den Rückweg haben wir mit einem Abstecher durch Slowenien verbunden und sind dann über die Radstädter Tauern wieder nach Österreich gefahren.

Hatte ich kurz vor dem Urlaub noch diesen Kilometerstand vermeldet, liest sich das nach der Heimkehr schon wieder ganz anders:

Für das nächste Jahr fangen wir jetzt schon an zu planen.

Ligurien könnte uns gefallen. Dankbar bin ich für eure Tips.

Wir suchen eine bezahlbare Ferienwohnung für sechs Personen mit Klimaanlage und Poolbenutzung, in der auch große Hunde willkommen sind. Ferner brauchen wir in der Nähe, sagen wir mal in bis zu 15 km Entfernung, einen freien Strand, wo wir mit Hund und Kindern ein unreglementiertes Strandleben geniessen können.

Pulskontrolle

Meine Kondition lässt zu wünschen übrig. Mir fehlt es an körperlicher Ertüchtigung. Ich sollte etwas daran ändern.

Mit Django um die Wette rennen, ein Fitnessstudio besuchen. Aber bloß nicht übertreiben.

Ich brauche eine Pulsuhr, damit ich kontrollieren kann, ob ich mich überfordere.

Jetzt habe ich beim Discounter eine gesehen – und wieder etwas dazu gelernt:
Solch ein Teil heißt gar nicht Pulsuhr.

Andererseits, ob ich dem Schnäppchen vertrauen kann!?

Giant George – Groesster Hund der Welt

Dann will ich mal nicht so sein.

Eigentlich wollte ich den Hype um Giant George, den neuen Groessten Hund der Welt nicht mitmachen.

Leider bieten aber Google und Co den Suchenden nur zu gerne meinen Artikel ueber Gibson an, enttaeuschend fuer George-Fans.

Und deshalb will ich mal heute nicht so sein. 😉

Django haette eigentlich auch das Zeug zum groessten Hund der Welt gehabt, hat dann aber doch noch vorzeitig das Wachstum eingestellt. 😉

Gruene Woche 2010

In diesen Tagen treibe ich mich auf der „Gruenen Woche“ in Berlin rum.

Natuerlich schaue ich mir die Laenderhallen an und koste mal hier, mal dort eine Spezialitaet, lasse landesspezifische Folklore meine Ohren, und exotische Duefte meine Nase verwoehnen. Die Augen haben pausenlos Hoechstleistung zu vollbringen, damit ich bloss nichts Interessantes uebersehe und meine Beine sind muede, freuen sich auf Spaziergaenge mit Django, erwaegen einen baldigen Skiurlaub, sind es jedenfalls leid, staendig entweder im Stop and Go- oder im Ausweich-Modus bewegt zu werden.

Die Tierhalle 25 ist es, die mich am meisten lockt. Hier kann man sich die unterschiedlichen Pferderassen ansehen,

Ziegen klettern auf ihrem kuenstlichen Kleinstbiotop herum,

und die Vielfalt der Rinder- und Schafrassen kann hautnah besichtigt werden.



Leider habe ich keine Fotos von Wasserbueffeln und den Schafrassen machen koennen, weil Menschenmassen mir eine fotografisch akzeptable Perspektive verwehrten.

Aber die hier habe ich noch getroffen

Und den Poitou-Esel, der mir schon im letzten Jahr als ganz besonderes Tier aufgefallen war

Winterfreuden auf dem platten Land

Schnee ueberall bei uns. Nur die Hauptstrassen sind geraeumt.
Diese Gelegenheit bietet sich so schnell nicht wieder.

Weil hier bei uns ein deutlicher Mangel an Bergen erkennbar ist,

wir kein Zugpferd haben, Django keinen Sinn darin sieht, Schlitten zu ziehen und ich schlicht zu faul dazu bin, habe ich hundertfuenfzig bayrische Pferde, zwei Rodelschlitten und unsere drei Kinder aktiviert und schon ging es los.


Eugen, die Haustaube

Lange nichts ueber Eugen geschrieben.

Er ist jetzt fast drei Monate alt, hat sich praechtig entwickelt, fliegt in der gesamten Wohnung hinter Mandy her, laesst sich von ihr umhertragen und gurren kann er auch schon.

Ab und zu landet er auf Django, der dann jedes mal entsetztes Weiss in den Augen zeigt, aber vorbildlich stillhaelt. Eugen ist ausgesprochen selbstbewusst und unterscheidet fein zwischen allen Familienangehoerigen. Er laesst es zu, dass wir uns ihm naehern, von mir laesst er sich den Bug streicheln, unsere Kinder versucht er mit Drohgebaerden auf Distanz zu halten. Kommen sie ihm zu nah, setzt er aktiv seinen Schnabel als Selbstverteidigungswaffe ein.

Eugen moechte sich auf diesem Wege noch einmal ganz artig bei dem verantwortungsvollen Autofahrer bedanken, der ihn als kleines Flaumknaeuel von der Strasse aufgehoben und ihn bei uns abgeliefert hat. Niemand haette wohl an diesem Morgen einen Euro auf sein junges Leben gesetzt.

Die Wundversorgung und Staerkung des Immunsystems standen in den ersten Tagen bei uns im Vordergrund. Wir setzen dem vielseitigen Futterbrei püeriertes Gemuese, Kolostrumextrakt zur Ausbildung der Immunkraefte und als natuerliches Antibiotikum, spezielle Kraeterzusaetze, um den Mineralstoff- und Vitaminbedarf zu decken sowie Bierhefe zur Versorgung mit natuerlichem Vitamin B hinzu …und bald begann er, sich auch fuer die Koerner verschiedener Getreidearten zu interessieren. Auch die Blaetter der Golliwoog-Pflanze, die wir allen Nager-, Reptilien- und Vogelbesitzern immer wieder als naehrstoffreiche Kost mit hohem Mineralstoffgehalt empfehlen und die wir aus Ueberzeugung anbieten, nahm er gerne und gierig auf.

Relativ schwierig war es, ihm das selbststaendige Trinken beizubringen. Mit sehr viel Geduld und pickenden Fingerbewegungen wies ihn Mandy immer wieder auf das koestliche Nass in seinem Napf hin.

Ueberhaupt – Mandy: Ohne ihr Engagement und ihre Beharrlichkeit haette es Eugen wohl nicht geschafft. Es gehoert etwas mehr dazu als korrekte Versorgung, ein Lebewesen, das sich zwischen Leben und Sterben bewegt, zu ueberzeugen, das Leben zu waehlen. Dieses „Mehr“ hat Mandy und Eugen dankt es ihr, indem er ihr immer und jeden Tag seine Zuneigung durch Naehe beweist.

Sturmfreie Bude

Am Wochenende hatte ich hier eine sturmfreie Bude.

Das habe ich auch der Erinnerung an diesen Hund zu verdanken:
Memphis als 12-jaehriger

Wir alle waren eingeladen, den runden Geburtstag eines Verwandten aus Mandys Linie in der Naehe von Kassel zu feiern.
Mit allem Drum und Dran! Angesetzte Gesamtzeit: 2 Tage mit Uebernachtung im Haus des Geburtstagskindes.
(muessen wir mal sehen, wo ihr schlaft, ist ja nur fuer eine Nacht, das geht schon)
Fruehe Anreise, am Samstag kurz nach Mittag,
(richtig was zu essen gibts dann abends),
damit wir uns alle erstmal ein bisschen unterhalten und beschnuppern koennen.
Danach Kaffetrinken in legerer Kleidung.
Anschliessend spazierengehen in des Schoepfers schoener Herbstnatur.
(bringt am Besten was fuer Regenwetter mit)
Abends dann wird richtig gefeiert.
(also wir machen uns da auf jeden Fall richtig schick, aber anziehen kann natuerlich jeder, was er will)
Geladene 60 Gaeste im Gasthaus des Wohnorts
(bei Willi gibt´s die besten Schnitzel im ganzen Umkreis und Platz hat der auch genug)
Mit Musik und Tanz,
(wie heissen die noch?, auf jeden Fall haben die auch bei Klaus und Angelika auf der Silberhochzeit gespielt, die sind echt gut)
Ringelpietz mit Anfassen, sonstige Spiele und was vorgefuehrt wird auch.
(Ingrid denkt sich da ja meist was aus)
Sonntag Abreise am spaeten Vormittag,
(erstmal in Ruhe ausschlafen)
(ihr muesst euch unbedingt noch die Wohnung von Andreas und Wiebke angucken, die sind doch Ostern rum zusammengezogen, wer weiss wann ihr mal wieder herkommt)
(zu spaet darf es euch ja auch nicht werden, die Kinder muessen doch Montag wieder frueh raus zur Schule, nicht?!)

Sagte ich eingangs, wir alle waren eingeladen? So ganz stimmt das nicht, Django war nicht eingeladen, genau genommen nicht einmal willkommen, noch genauer genommen sogar unwillkommen,
(muessen wir mal sehen, wo wir denn euern Hund lassen, der kann ja nicht so lange im Auto bleiben)
weil es da naemlich schon einen Hund gibt.
(das ginge ja alles, aber die vertraegt sich ja nicht mit anderen)

Mein erster eigener Hund hiess Memphis, ein Traumhund, der mein Leben seit der ersten Woche meiner Lehrzeit in der Fremde fuer beinahe 15 Jahre bereicherte.

In diesen Jahren gab es einen Grundsatz, der nur ausgesprochen selten gebrochen wurde: Wo mein Hund nicht hindarf, da gehe ich auch nicht hin.

An diesen Spruch erinnerte mich ein Bild des alten Memphis, das mir neulich beim Digitalisieren alter Dias, Negative und Fotos in die Haende fiel und so blieben Django und ich daheim in Leese. 😉

Puh! Gerade noch mal geschafft!

Sprach ich eingangs von sturmfreier Bude? Denkste!

Belege fuers Steuerbuero habe ich sortiert und geordnet und abgelegt, der Tischrechner qualmte und forderte eine Papierrolle nach der anderen an, kurz:

Weder frei noch Sturm!

Martinsgaense, Weihnachtsgaense und tote Bussarde

Django gab mir den ersten Hinweis im November des letzten Jahres.

In der Naehe eines Waldweges lagen mehrere Plastiktueten, teilweise aufgerissen. Um sie herum verteilt fand ich mehrere Skelette von gekochtem, grossen Gefluegel. In Anbetracht der Jahreszeit -am Abend vorher hatten uns Scharen von „Martin, Martin ist ein frommer Mann“ -singenden Kindern mit ihren zarten Stimmchen beglueckt- nehme ich mal an, dass es sich um die Gebeine von Gaensen handelte.

Damit nicht genug: Schon am naechsten Tag kamen rohe, entfederte Fluegel hinzu, nicht zwei, drei, sondern zwanzig, dreissig. Das setzte sich in den naechsten Wochen so fort. Inzwischen flogen auch jedes Mal, wenn wir uns naeherten, bis zu zehn Bussarde auf, die dann unweit in den Baeumen warteten, bis wir uns wieder entfernt hatten. Im Schutze der Dunkelheit werden sich sicher auch Fuechse und Wildschweine an der Entsorgung der Kuechenabfaelle beteiligt haben.

Ein paar Tage spaeter lag der erste tote Bussard im Wald, keine zehn Meter von der Abladestelle entfernt.

Ich bin dann mal zur oertlichen Polizeidienststelle gefahren, deren Beamter sich sehr interessiert gab und versprach, die Sache weiterzuleiten.

Im Wald tat sich nichts in der naechsten Zeit, auf jeden Fall nichts Positives. Die Gefluegelabfaelle wurden in unregelmaessigen Abstaenden vom grossen Unbekannten aufgefuellt, die tierischen Waldbewohner bedienten sich, die Plastiktueten wurden von Wind und Wild in der naeheren Umgebung verteilt, sechs Altreifen kamen hinzu und kurz vor Weihnachten lag der zweite tote Bussard im Wald, keine dreissig Meter entfernt.

Ich bin dann noch einmal zur Polizeidienststelle gefahren und die waren nicht untaetig geblieben, dem Ordnungsamt hatten sie Bescheid gesagt und konnten sich gar nicht vorstellen, dass sich noch niemand drum gekuemmert hatte.

Zwei Tage spaeter waren die Altreifen fortgeschafft und im Umkreis von ungefaehr zehn Metern lagen keine Plastiktueten mehr.

Innerhalb von ein paar Tagen wurden dann wieder abgekochte Gerippe und rohe Fluegel abgeladen, diese stammten jetzt wohl nicht von Martinsgaensen, sondern von Weihnachtsgaensen. Ich haette mir eine Abwechslung anderer Qualitaet gewuenscht.

Zu Beginn des neuen Jahres war der Spuk dann vorbei.

Heute war ich mit Django mal wieder in dem Waldstueck unterwegs. Als wir uns der altbekannten Stelle naeherten, flogen zwei Bussarde auf.

Ja klar, wir hatten wieder Martinstag!

Ich bin mir nicht sicher, ob die Polizei der richtige Ansprechpartner ist, aber wer ist sonst zustaendig?

Ich moechte keine toten Bussarde mehr finden!

Zurueck-Meldung

Die Heimat hat uns wieder!

Wir alle, Mandy und ich, unsere drei Kinder und natuerlich unser Django, waren in Bibione/Italien.
Kriterien fuer die Auswahl des Urlaubsortes waren:

– die Wahrscheinlichkeit, gutes Wetter zu haben, ist gross
– der Ort ist bequem mir dem Auto zu erreichen
– Hunde sind in Ferienwohnungen erlaubt
– es gibt freie Straende, an denen Hunde erlaubt sind
– es gibt neben dem Strand noch andere Freizeitmoeglichkeiten und Attraktionen
– Ferienwohnung hat eine Klimaanlage und Poolbenutzung ist moeglich

Das hatten wir letztes Jahr schon in Rosolina Mare erfuellt, Bibione bietet allerdings mehr Freizeitmoeglichkeiten (Zoo, Freizeitpark usw.)

Hauptsaechlich waren wir allerdings am Strand.

Schwimmen:

Buddeln:

Ausschau halten:

Wo man auch hinblickte:
Hunde!

Ein ruhiger Ort, abends ab 23:00 Uhr kein Laerm mehr, wer Remmidemmi haben will, findet ausserhalb Bibiones Diskotheken, die bis in die Morgenstunden geoeffnet haben.

Auch die mittaegliche Siesta wird von allen eingehalten: 🙂

Neues Hundegesetz in Niedersachsen

Nach unserem Aufenthalt in England haben wir unseren zukuenftigen Wohnort in Deutschland auch auf Grund des liberalen Hundegesetzes in Niedersachsen bezogen.

Der juengste Tasso-Newsletter laesst allerdings nichts Gutes ahnen:

Niedersachsen erwaegt neues Hundegesetz
 
Wie die Hannoverische Zeitung am 11. Mai 2009 mitteilte, will der Landtag in Niedersachsen im August ueber ein neues Hundegesetz abstimmen. Dem Gesetzesvorhaben war ein bedauerlicher Beissvorfall vorausgegangen, bei dem 2 Maedchen durch einen Rottweiler verletzt wurden. Die neue Regelung, die Maulkorb- und Leinenzwang ebenso vorsieht wie Wesenstests, betraefe – und das ist neu – alle Hunde, ganz gleich welcher Rasse, ab einer Schulterhoehe von 40 cm oder einem Gewicht von 20 Kilogramm.“Die Verlagerung von der Rasse hin zur Groesse eines Hundes als Bemessungsgrundlage fuer dessen Gefaehrlichkeit wird der Realitaet auch nicht gerecht werden“, schaetzt Philip McCreight von TASSO das Vorhaben der niedersaechsischen Landesregierung ein. Inzwischen duerfte allseits bekannt sein, dass das Problem meist am anderen Ende der Leine zu suchen ist, so der Leiter der TASSO-Zentrale weiter. Ein Sachkundenachweis fuer Hundehalter waere die logische Konsequenz. Alle Vorhaben, die die besondere Kommunikation zwischen Mensch und Hund nicht beruecksichtigen, duerften zum Scheitern verurteilt sein, machen das Tier unter Umstaenden noch aggressiver und sind aus tierschuetzerischer Sicht abzulehnen.
Unter http://www.hundelobby-seevetal.de koennen Sie einen Protestbrief an die Niedersaechsische Landesregierung schreiben.
 
TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ? 65795 Hattersheim ? Germany
 Telefon: +49 (0) 6190.937300 ? Telefax: +49 (0) 6190.937400
 eMail: newsletter@tasso.net ? HomePage: http://www.tasso.net

Das hat mich dazu veranlasst, den folgenden Offenen Brief an Djangos neuen Bekannten, Herrn Minister Ehlen, zu schreiben.
(Unter dem Text folgen noch ein paar Links, die euch helfen, relevante Seiten zu diesem Thema im Netz zu finden.)

Betr.: Offener Brief an Minister Ehlen zur geplanten Aenderung des Hundegesetzes in Niedersachsen

Sehr geehrter Herr Minister Ehlen,

wie ich erst jetzt durch den Tasso-Newsletter erfahren habe, erwaegt Niedersachsen ein neues Hundegesetz.

Sie, Herr Minister, haben gleich nach Ihrem Amtsantritt im Jahre 2003, die unselige und nicht plausibel zu erklaerende Rasseliste in Niedersachsen abgeschafft. Nun werden Sie von der SPD unter Druck gesetzt, Ihre damalige Entscheidung zu widerrufen.

Diesmal soll das, was nicht ueber eine Rasseliste erreichbar war, durch eine generelle Groessen- und Gewichtsfestsetzung erfolgen: Maulkorb- und Leinenzwang fuer alle Hunde ueber 40cm Schulterhoehe oder 20kg Gewicht!

Ich lebe seit meiner fruehsten Kindheit mit Hunden zusammen und meine Hunde sind waehrend all der Jahre niemals und nirgendwo negativ aufgefallen. Von unserem derzeitigen Begleithund, dem Russischen Schwaerzen Terrier „Django“ konnten Sie sich waehrend eines Fototermins anlaesslich der Fuerstenauer Tiertage ein Bild machen. Haetten Sie sich auf dem Foto gerne mit einem Hund wiedergefunden, dem ein Zwangsmaulkorb verpasst wurde?

Auch ich kann und moechte mir nicht vorstellen, mit einem Hund zusammenzuleben, der keiner Fliege etwas antut aber trotzdem ausserhalb unseres Grundstuecks nirgendwo ohne Leine und nur mit Maulkorb herum“gehen“ darf. Was ist das fuer ein Hundeleben?

Eines sollten Sie noch wissen: das liberale Hundegesetz war nach unserem Aufenthalt in Grossbritannien der Hauptgrund, unser zukuenftiges Leben nach Niedersachsen zu verlegen.
Ich hoffe, dass Sie, in dessen Leben Tiere immer eine bedeutende Rolle gespielt haben, zu Ihrer damaligen Entscheidung stehen koennen und weiterhin das individuelle Mensch-Hund-Gespann beurteilen lassen, wobei gleichzeitig keine Rassen- Groessen- oder Gewichtsvorverurteilungen erfolgen duerfen.

Mit freundlichem Gruss

Ulrich Frevert

PS: Ich werde diesen Text als offenen Brief in meinem Tierheilpraxis-Weblog veroeffentlichen. Auch Ihre Antwort wird fuer meine Leser von grossem Interesse sein und ich hoffe auf Ihre Zustimmung zur Veroeffentlichung.

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