Archiv für August 2009

Astrid Lindgren-Schule bekommt Schulbus

Heute war es endlich soweit.

Neben 47 anderen Sponsoren waren wir am Freitag zu einem kleinen Empfang in die Astrid Lindgren-Schule in Nienburg eingeladen. Aktion Human uebergab in einer Feierstunde den Ford Transit 9-Sitzer an den Direktor der Foerder- und Sonderschule fuer geistig Behinderte.

Mit einer Vorfuehrung bedankten sich die Schueler vor einem begeisterten Publikum.

Der Bus kann der Schule nun fuer die Dauer von fuenf Jahren kostenfrei zur Verfuegung gestellt werden, fuer den Schulweg, aber auch, um die Schueler in die verschiedensten Spezialbildungseinrichtungen zu bringen. Die Vermietung von Werbeflaechen auf dem Fahrzeug machte die Finanzierung moeglich.

Die Schueler zeigten sich sehr erfreut ueber das Auto. Ihnen fiel sofort auf, dass das Radio sogar einen integrierten CD-Player hat. Was ist dagegen schon eine Auffahrrampe fuer Rollstuehle? 🙂

Ueber ein Jahr hat es gedauert, bis Aktion Human die noetigen Geldmittel geworben hatte. Immerhin – so verlautete – mussten 40-50000Euro zusammenkommen, um das Vorhaben realisieren zu koennen.

Wir haben uns sehr gerne daran beteiligt, sehen wir hierin doch ein foerderungswuerdiges Projekt. Selbst wenn sich diese Art der Werbung pekuniaer fuer unsere Praxis nicht rechnen sollte, so werden wir es dennoch nicht bereuen, uns hier engagiert zu haben. Schliesslich kommt die Investition jungen Menschen zu Gute, die ansonsten eher benachteiligt sind und nicht auf der Sonnenseite leben.

Nachtrag:

Beim Shopblogger wird das ganz anders gesehen.
Ihm wurde eine Flaeche von 60×15 cm fuer 420€ netto pro Jahr angeboten. Laufzeit: 5 Jahre!

Diesen Betrag haben wir fuer die oben auf den Bildern ersichtliche Flaeche bezahlt, brutto, fuer die gesamten 5 Jahre!
Wir werden auf die Werbung hin angesprochen.
Die Schule muss keine Versicherung und Reparaturkosten tragen und nach 5 Jahren geht der Wagen in ihren Besitz ueber.
Die Schule darf das Auto sogar gegen Entgeld vermieten.

Es scheint also Solche und Solche zu geben.

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Pflegefall Schaeferhund? Wiederholung

+++  PFLEGEFALL SCHAEFERHUND?  +++  

Mittwoch, 12. September 2009

MDR – Fernsehen um 12:30 Uhr

Einer der meistgelesenen Artikel in diesem Blog war der, in dem ich schon im Fruehjahr einmal auf diese Sendung hingewiesen habe.
Wirklich sehenswert, wird doch eindringlich geschildert, dass Schoenheitszucht um jeden Preis nur auf Kosten der Gesundheit zu haben ist und dass Ethik immer dort nichts wert ist, wo viel Geld gemacht werden kann.

Falls ihr die Sendung noch nicht gesehen habt: schmeisst die Fernsehmaschine an oder stoepselt den Rekorder ein.

Aggressivitaet durch Kastration?

Anscheidend nur scheinbar!

Maja ist jetzt knapp zwei Jahre alt. Ihre Besitzer, ich nenne sie mal das Ehepaar Blume, bemerkten voller Sorge eine Veraenderung in Majas Verhalten. Immer oefter zeigte die frueher liebenswerte Huendin deutliche Aggressivitaet.

Mit diesen Symptomen stellten Blumes die Kleine in der Tierarztpraxis vor, in der vor vier Monaten ihre Kastration vorgenommen wurde. Dort wurde Ihnen gesagt, dass nach einem solchen Eingriff das Hormonsystem manchmal dergestalt aus dem Gleichgewicht gerate, dass auch aggressives Verhalten daraus entstehen koenne.

Aehm… sollte eine solche Information nicht besser vor der OP gegeben werden?

Alles kein Problem, eine entsprechende Hormonbehandlung wuerde das schon wieder in Ordnung bringen und sollte moeglichst zuegig begonnen werden. So sagte es ihnen der Tierarzt.

Nun wollten Blumes doch lieber noch unsere Meinung zu Majas Problematik hoeren und stellten die Huendin in unserer Praxis vor.

Ausschliessen kann ich nicht, dass durch Kastration, die sowohl beim Rueden, als auch bei der Huendin einen Eingriff in den Hormonhaushalt darstellt, eine Verhaltensaenderung verursacht wird. Erwuenscht ist dies bekannterweise bei sehr dominanten Rueden.

Erwuenscht – aber keineswegs gesichert.

Bei Maja ging es jetzt zunaechst einmal um die Fallaufnahme. Dafuer nehmen wir uns sehr viel Zeit, wohlwissend, dass einige, fuer uns wichtige, fuer den Tierbesitzer aber belanglose Details erst spaet zur Sprache kommen.

Blumes erzaehlten uns, dass Maja ihr aggressives Verhalten nicht nur bei Fremden, sondern auch bei guten Bekannten, und auch in vertrauter Umgebung zeige. Zahllose Situationen konnten sie auffuehren, in denen Maja durch absonderliches Benehmen aufgefallen war.

In unserem Praxisraum herrscht eine angstfreie Atmosphaere, die Tiere sind normalerweise recht entspannt, nicht so Maja! Uebervorsichtig, ja aengstlich schaute sie sich ueberall um, alles schien ihr unheimlich. Erst nach vierzig Minuten kam sie zur Ruhe.

Maja war ein „reines Nervenbuendel“.

Schliesslich erzaehlte Frau Blume – wir unterhielten uns gerade ueber Majas bevorzugte Umgebungstemperatur und ihre Wasserfreudigkeit – von einem Vorfall am Mittellandkanal, der schon laengere Zeit zurueck lag. Ganz in ihrer Naehe wurde ein Schrotschuss abgefeuert. Keiner, weder Frauchen noch Maja, wusste woher der Knall kam, beide waren sehr beeindruckt.

Erst jetzt wurde uns allen klar, dass hier ein Zusammenhang zu Majas Verhalten bestand. Der zeitliche Ablauf stimmte ebenfalls.

Ich waehlte Bluetenessenzen nach Dr. Bach aus und nach 14 Tagen kam die erleichterte Rueckmeldung von Blumes, dass Maja wieder ganz die „Alte“ war.

12 Regeln fuer den Umgang mit Hunden

Soni hat auf ihrer Hundewiese eine Broschuere zum Download bereitgestellt, die eigentlich fuer Kinder gedacht ist, aber auch Erwachsenen, die nicht so sehr mit huendisch-menschlichem Verhalten vertraut sind, zwoelf Regeln fuer den Umgang mit Hunden vermittelt.

Rundherum hat sie noch einen lesenswerten Artikel geschrieben.

Wir auch 😉

https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/06/22/neues-hundegesetz-in-niedersachsen/
https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/06/29/warten-auf-antwort-von-minister-ehlen/
https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/07/28/tieraerztekammer-als-sachkundevermittler/
https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/08/02/demo-gegen-neue-hundeverordnung/

Groesster Hund der Welt eingeschlaefert

Via Yahoo-Nachrichten:

Gibson ist tot!

Laut Guinness-Buch der Rekorde war der Daenische Doggerich mit 1,08m Schulterhoehe und aufgerichteten 2,16m der groesste Hund der Welt. Er starb im Alter von 7 Jahren an Krebs.

(Der Server von http://www.gibsondog.com ist aus nahe liegenden Gruenden z.Zt. ueberlastet, so dass die HP im Augenblick nicht erreichbar ist)

Traurig bin ich nicht so sehr darueber, dass da ein Rekordhalter gestorben ist, sondern vielmehr ueber das persoenliche Schicksal eines Hundes mehr, den ein Krebsleiden befallen hatte.
Wenn man im Zusammenhang mit Krankheit von Leiden spricht, steht bei mir eine unheilbare Krebserkrankung an belastendster oberster Stelle fuer Tier und Mensch.

Hitzefrei

Maik beschreibt in TruckOnline, wie schweisstreibend es letzte Woche war, bei den sommerlichen Temperaturen nichts zu tun. Haette er sich doch ein Beispiel an den Freundinnen und Helferinnen genommen, deren Bekanntschaft ich neulich machen durfte.

Bei herrlichstem Sonnenschein hat’s mich schon wieder erwischt.

Mit 66 km/h auf den Dorfausgang zurasend, loeste ich den Blitz aus, dort, wo es schon keine Haeuser mehr gab. Ein Stueckchen weiter wartete dann auch schon eine Polizistin, die meine Papiere sehen und mein Geld haben wollte.

Ihre Kollegin sass im 10m entfernt stehenden Dienstwagen auf dem Fahrersitz, der Motor lief und die Beifahrertuer war offen.

Kleine Unterhaltung zum Abschied:

Ich: „Hauen eigentlich viele ab?“
Polizistin: „Aeh, was?“
Ich: „Fluechten eigentlich viele Temposuender? Kommt es oft vor, dass Strassenverkehrsteilnehmer, die auf Grund einer Geschwindigkeitsuebertretung geblitzt wurden und von Ihnen angehalten werden sollen, versuchen, sich durch Flucht einer Bestrafung zu entziehen?“
Polizistin: „Nee, wieso?“
Ich: „Na ja, ich dachte nur, weil Ihre Kollegin mit laufendem Motor bereit steht, um die Verfolgung aufnehmen zu koennen.“
Polizistin: „Ach, der ist nur an wegen der Klimaanlage, die geht nur, wenn der Motor laeuft.“
Ich: „Jau, und die Tuer ist offen, damit die Klimaanlage auch ja was zu tun hat. Na dann wuensche ich einen sonnigen Tag noch.“

Ich (denke): „Die haetten besser Hitzefrei gemacht“ 😉

Nicht mal rot geworden ist sie!

Fertigfutter aus Sicht des Tierschutzes

Via Gerrys Collie-Blog:

Die Arche Noah Tierhilfe betrachtet in einem kritischen, fundierten und in der Argumentation sachlich korrektem Artikel die Fuetterung unserer Hunde und Katzen mit Industriefutter und zeigt Alternativen auf.

Von mir sind bisher 2 Artikel zu diesen Thema erschienen.


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