Archiv für Mai 2009

Nicht zu fassen

Wirklich nicht zu fassen, was dem Tierbesitzer alles angedreht werden soll.

Da finde ich heute in einer Zeitschrift aelteren Datums (08.2007) eine Werbeanzeige fuer ein mit Sauerstoff angereichertes Mineralwasser fuer Hunde, sowie fuer ein Mineralwasser, das mit Taurin angereichert ist, (leider ohne Taurinmengenangabe) fuer Katzen.

Preis: 99 Cent pro 1,5 Liter in der pfandfreien PET-Flasche!

Trinkt Ihr Tier genug?

Vom koestlichen XxxxxXxx water bestimmt!

Das erste Mineralwasser fuer Hunde und Katzen (ohne Kohlensaeure). 😉

usw.

Angeboten wird dieses an Unverschaemtheit kaum zu ueberbietende Produkt exclusiv von einer Tierbedarf-Discounterkette, bei der die Fach-Beratung des Fach-Personals sich in den meisten Faellen auf das Vorlesen des Verkaufspreises beschraenkt und auch sonst alles Moegliche und Unmoegliche an moechtegern tierliebe Menschen verkauft wird, was bunt verpackt den Geldbeutel lockert.

Leute, geht’s noch?

Meinen die wirklich, dass Hundebesitzer O2-angereichertes Trinkwasser fuer 66 Cent/Liter kaufen? Das wurde doch auch schon fuer Menschen angeboten. Es soll auch da einige gegeben haben, die es gekauft und sogar getrunken haben.

Sauerstoff trinkt man nicht, den atmet man!

Fuer Katzen mit Taurin angereichert. Auch gut! Die muessen also nicht extra Sauerstoff trinken. Taurin sollten sie allerdings mit dem Fressen zu sich nehmen. Ueber rohes Fleisch z.B., das enthaelt naemlich natuerliches Taurin in ausreichender Menge, Maeuse sind uebrigens ein besonders guter Taurinlieferant.

Industriell hergestelltes Katzenfutter wird mit synthetischem Taurin in ausreichender Menge supplementiert, meistens wird lieber ein bisschen mehr, als zu wenig hinzugefuegt.

Nun besuche ich diesen Discounter nie nur, wenn ich mich mal wieder so richtig darueber aufregen moechte, mit welchen hervorragenden Werbemethoden und Verkaufstrategien chemisches Junk-Food Futtermittel und Leckerlies an gutglaeubige Tierhalter verhoekert werden, damit Tierheilpraktikern und Tieraerzten nicht die Kundschaft ausgeht.

Daher weiss ich nicht, ob das Wasser immer noch in den dortigen Regalen angeboten wird. Kommt wahrscheinlich drauf an, wieviele Pullen die abgefuellt haben.

Wahrscheinlich beendet das irgendwann ablaufende Mindesthaltbarkeitsdatum diesen Mumpitz.

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Fuenfstellig

Heute zeigte der blogoscoop-Counter das erste Mal eine fuenfstellige Zahl.

10 000 Besucher haben unser Blog besucht, viele davon fuettern als Stammleser den Zaehler immer wieder. RSS-Feed-Abonnenten sind aber nicht mit einbezogen. Wir alle wissen, dass man Statistiken auf verschiedenste Arten interpraetieren kann.

Um praezise Zahlen geht es mir eigentlich auch gar nicht vorrangig. Fuer mich ist entscheidend und wohltuend, dass seit Mitte Dezember 2008 eine grosse Anzahl Menschen durch ihren Besuch Interesse an unserer Arbeit bekundet hat, sichtbar an der Zahl Zehntausendundetwas auf dem Counter.

Der Kommentarzaehler steht heute auf genau 200. Auch das eine Zahl, mit der ich zufrieden bin, obwohl ich mir eine regere Beteiligung wuenschen wuerde. Vielleicht ginge das aber auch auf Kosten der Qualitaet der Kommentare. Und eben diese Qualitaet ist mehr als zufriedenstellend.

Darum nehme ich die Zahlen des heutigen Tages als Anlass, euch allen ein Herzliches Dankeschoen auszusprechen.

Ihr zeigt mir, dass es eine richtige Entscheidung war, dieses Weblog zu schreiben.

Einschraenkungen bei Nahrungsergaenzungsmitteln?

Vorangegangene Artikel zum gleichen Thema:

Europaeische Nahrungsergaenzungsmittelrichtlinie (2002/46/EC)
Verbot von Naturheilmitteln und Homoeopathie?

Definitiv scheint es so zu sein, dass homoeopathische Mittel nicht von einer Aenderung betroffen sind. Die Deutsche Homoeopathie Union (DHU) schrieb mir schon Entsprechendes per e-Mail und ein Rundschreiben, von Mandys Verband, dem FNT, bestaerkte dieses noch einmal. Der FNT beruft sich dort auch auf eine Stellungnahme der Firma Heel. Unten findet ihr die wichtigsten Stellen aus dem Rundschreiben als Zitat:

    (…) Nach einigen Recherchen und unter Zusammenarbeit mit der Firma Heel kann ich euch davon in Kenntnis setzen, dass es sich hierbei wieder um reine „Panikmache“ unter den Tierheilpraktikern handelt.

    Der Gesetzentwurf bezieht sich – wie die Bezeichnung „Codex alimentarius“
    eigentlich auch schon besagt, nur auf Nahrungsergänzungsmittel. Hier soll
    die Höhe der Gesamtmenge an Inhaltsstoffen begrenzt werden. Dies bezieht
    sich in erster Linie auf frei verkäuftliche Vitaminpräparate etc. (…)

Obwohl, auch die homoeopathischen Mittel betreffend hat es schon in der Vergangenheit Einschraenkungen gegeben. So ist zum Beispiel Opium in D6 nicht in deutschen Apotheken zu bekommen, da bis zur D23 noch Opium in stofflicher Form in den Arzneien nachweisbar ist -und das geht natuerlich nicht!

Das waere eine Schlagzeile:

    Tierheilpraktiker fuehrte Chinchilla in Opiumabhaengigkeit.

    Tier wurde in Suchtklinik eingewiesen, Aerzte hoffen, dass es der jugendlichen Chinchilladame, die aus geordneten Verhaeltnissen stammt, nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in der Spezialklinik moeglich sein wird, wieder ein geordnetes Leben ohne Drogen zu fuehren.

Bleibt die Frage, was hinsichtlich der Nahrungsergaenzungsmittel geplant ist.

Wenn es nur darum geht, den Gehalt an synthetischen Vitaminen in freiverkaeuflichen Pillen zu beschraenken, so habe ich nichts gegen diese Massnahme.

Es gibt aber auch andere, als Nahrungsergaenzungsmittel deklarierte Praeparate, um die es mir Leid taete.

Nehmen wir ein Beispiel:

Die Besitzerin einer 5-jaehrigen Westfalenstute kam zu mir, um mich um Rat zu fragen. Die Stute hatte eine Harnwegsinfektion, mit starken Schmerzen verbunden, so stark, dass sie in ihrer Not die Boxenwand beinahe zertruemmert hatte. Der herbeigerufene Tierarzt verordnete 12 Ampullen eines Antibiotikums, das auch schnell Wirkung zeigte.

Allerdings, und das war der Grund fuer ihre Anfrage, zeigten sich die Beschwerden, kaum dass 10 Tage vergangen waren, erneut, wieder traten die Schmerzen auf, staendig musste die Stute kleine Mengen Urin absetzen, die Situation wiederholte sich.

„Gibt es da nichts Natuerliches, Beerentrauben oder so?“

Gibt es!

Ein Hersteller von natuerlichen Nahrungsergaenzungsmitteln fuer Tiere bietet in einem seiner Produkte eine spezielle Kombination von Kraeutern an, die genau auf diese Probleme zugeschnitten ist. Mit diesem Produkt habe ich schon Dutzende von Malen erfolgreich gearbeitet. Ich verordnete es fuer einen Zeitraum von drei Wochen und bereits am zweiten Tag waren die Beschwerden verschwunden. Sie hielt den Behandlungszeitraum ein und die Probleme tauchten danach nicht wieder auf.

Fuer mich liegt die Betonung auf natuerlich, mir geht es um natuerliche Inhaltsstoffe, in diesem Fall um Kraeuter, die das Tier in seinem eigentlichen Lebensraum finden wuerde. Die Natur wuerde sie zur Verfuegung stellen, unter der Obhut des Menschen werden sie ihm vorenthalten.

-Gibt’s hier nicht!

Das Tier MUSS das einnehmen, was die Pharmaindustrie beschliesst, dass es einnehmen MUSS.

Wenn nun auch noch verfuegt wird, dass es nur noch pharmazeutische Industrieprodukte einnehmen DARF, stimmt etwas nicht mehr mit unserem Tiergesundheitssystem. Wir sehen es als Tierheilpraktiker als unsere Pflicht an, die Gesundheit der Tiere auf natuerliche Art und Weise zu unterstuetzen und wiederherzustellen. Es waere eine Katastrophe, wenn diese Moeglichkeiten beschnitten wuerden, damit sich Pharmakonzerne auf Kosten der Tiergesundheit bereichern koennen.

In den naechsten Tagen werde ich eine Anfrage mit der Bitte um Stellungnahme an die uns bekannten Hersteller von Nahrungsergaenzern fuer Tiere stellen und hoffe, dass sie sich mit dem Thema schon befasst haben und etwas zur Aufklaerung beitragen koennen.

Wir erfuellen Wuensche

Die Dame, die gestern morgen einen Termin bei uns hatte, um etwas mehr ueber hundegerechte Ernaehrung zu erfahren, hatte einen besonderen Wunsch.

Immer wieder schaute sie waehrend unseres Gespraechs zum Glas hinueber, in dem unsere Blutegel leben. Viel passierte bei denen allerdings nicht, sie krochen nicht, sie schwammen nicht – eigentlich machten sie gar nichts. Dementsprechend schlecht waren sie denn auch zu sehen, immerhin ist das Glas mit recht vielen scharfkantigen Steinen wie Bergkristall, Ametyst und Orangencalcit gefuellt, die den Tierchen die Haeutung erleichtern und ihnen Versteckmoeglichkeiten bieten.

Zum Ende nutzte sie ihre Chance:

„Sind da Blutegel drin?“
„Ja, wollen Sie sie mal aus der Naehe sehen? Es sind wunderhuebsche Tierchen.“
„Oh ja, gerne. Ich finde die ja ekelig.“

Sagte es und ging zum Glas.
Ich auch, nahm den Deckel ab und schon kam etwas Bewegung in die Tiere.

„Soll ich mal einen rausholen?“
Wenn ich Seminare zum Thema gebe, habe ich auch immer fuer eine Weile einen von den kleinen Blutsaugern auf der Hand, um zeigen zu koennen, dass sie nicht sofort zubeissen, sondern erst einmal nach einer Ihnen geeigneten Stelle suchen. Mit dem Ansaugen ist auch nicht notwendigerweise ein Zubeissen verbunden, es dient auch der Fortbewegung.

Gesagt-getan!

Ihre Begeisterung ist gross als die Egel, unmittelbar nachdem ich meine Hand ins Wasser halte, auf diese zuschwimmen und andocken. So nehme ich einen aus dem Glas und lasse ihn eine Zeit lang herumschnuppern, sorgsam darauf bedacht, dass er nicht anfaengt, meine Haut durchzuraspeln.

Jetzt kann sie ihn in seiner gesamten Schoenheit beobachten, stellt noch ein paar Fragen, atmet schliesslich einmal tief durch und dann fragt sie, ihren eigentlichen Wunsch preisgebend:

„Darf ich auch mal einen auf die Hand nehmen?“

Sie durfte!

Europaeische Nahrungsergaenzungsmittelrichtlinie (2002/46/EC)

Gestern schrieb ich in „Verbot von Naturheilmitteln und Homoeopathie?“, dass ich unsere THP-Verbaende und die DHU angeschrieben habe. Heute kann ich euch schon mal Reaktionen zeigen.

Vom Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V.(VDT) bekam ich schon gestern eine Antwort (Vielen Dank), aus der hervorgeht, dass dort bereits mehrere Hinweise auf diese Mails eingegangen sind, sie aber noch nichts zu diesem Thema herausfinden konnten.

Anschliessend wurde ich auf eine Internetseite von 2002 verwiesen, auf der ich bitte eigene Recherchen anstellen moege:

http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Gesundheitswesen/EU_Vitamin_Verbot.html

Leider geht das nicht, weil

1. die Seite sich nicht auf die von Frau Thielmann angekuendigten Einschraenkungen zum Ende des Jahres 2009 bezieht, sondern 2002 verfasst wurde, und

2. die Links auf der Seite tot sind.

Soviel vom VDT.

Auch der Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker e.V. (FNT) hat schon gestern geantwortet (Vielen Dank).
Ich zitiere einfach mal die Stelle, die sich auf das Thema bezieht:

    ^^Natürlich beschäftigen auch wir uns mit dieser Mail. Da es bisher aber keine offizielle Stellungnahme von seitens der Behörden oder z.B. auch Heel gibt – ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es sich hier mal wieder nur um Panikmache handelt. Sobald wir etwas definitiveres wissen, werden wir die Mitglieder natürlich per Rundmail informieren.^^

Soviel vom FNT.

Von der DHU habe ich noch keine Antwort erhalten, werde aber einen Nachtrag schreiben, sobald ich etwas von ihnen zu lesen bekomme.

Ich selbst war auch noch fleissig und habe auf der 2.Seite einer pdf des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) etwas aktuelles zum Thema gefunden, auch hier wird von Panikmache gesprochen:

www.heilpraktiker.org/ftp_pdf/FDH-Aktuell-2009-05-05-1.pdf

Viele Betreiber von Seiten im Internet, die sich der Aufforderung von Frau Thielmann anschliessen und eben den immer gleichen Text abdrucken, sind selbst Verkaeufer, Importeure oder Hersteller von Nahrungsergaenzungsmitteln.

Wenn ich den erwaehnten „Codex Alimentarius“ in seiner Funktion richtig verstanden habe, geht es darum, hoch dosierte Mengen an Zusatzstoffen in Nahrungsergaenzungs- und Lebensmitteln zu verbieten. Vor allem geht es wohl um synthetische Zusatzstoffe, wie sie in den Drogeriemaerkten meterweise anzutreffen sind. Wenn da jedermann al gusto die „gesunden“ Pillen und Pulver in sich rein tut, kann man das natuerlich kritisch betrachten.(Und das mache ich auch!)

Sollte sich aber herausstellen, dass Kamillentee und Co. verboten werden sollen und nur noch extrahierte Wirkstoffe der Kamille oder gar nur noch synthetisch erzeugte Stoffe auf den Markt kommen duerfen, waere das allerdings ein Indiz dafuer, welche Macht die Pharmaindustrie ausspielt. (Kamille steht exemplarisch fuer Heilkraeuter)

Was ich aber gar nicht verstehen kann, ist, in wie weit und aus welchen Gruenden die Geschichte etwas mit der Minderung von Inhaltsstoffen bei homoeopathischen Mitteln und Bachblueten zu tun hat. Was, bitteschoen, soll da vermindert werden?

Ich bin, wie ihr lest, kein bisschen schlauer geworden und weiterhin auf sachdienliche, nachpruefbare Hinweise und Erklaerungen von Euch angewiesen.

Nachtrag:

Inzwischen habe ich auch eine Antwort der DHU bekommen (Vielen Dank), die ihr unten lesen koennt; Damit duerfte wohl sicher sein, dass homoeopathische Mittel nicht betroffen sind. Das gleiche muesste eigentlich auch, wie ich oben schon ueberlegt habe, auf Bachblueten zutreffen.

    ^^Sehr geehrter Herr Frevert,

    vielen Dank für Ihre E-Mail. Ich darf Sie beruhigen:
     
    Aktuell gibt es von verschiedenen Seiten Aktionen, die gegen die derzeit diskutierte europäische Nahrungsergänzungsmittelrichtlinie (2002/46/EC) gerichtet sind. In dieser geht es um die Festlegung von Höchstwerten von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln.
     
    Homöopathische Arzneimittel – und hierzu zählen auch die Schüßler-Salze – sind hiervon jedoch nicht betroffen und für diese sind derzeit im EU-Recht auch keine Änderungen vorgesehen.
     
    Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen schönen Tag.
     
    Mit freundlichen Grüßen

    Peggy Naumann
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ^^

Verbot von Naturheilmitteln und Homoeopathie?

Ich brauche eure Hilfe!

Eine immer wieder weitergeleitete e-mail, deren Text ich euch nicht vorenthalten moechte, erreichte jetzt auch mich. Sie stammt urspruenglich von Barbara Thielmann und wenn es Tatsachen sind, die sie beschreibt, haette das fatale Konsequenzen fuer ganzheitlich arbeitende Aerzte, Heilpraktiker, Tierheilpraktiker, Hersteller von Homoepathika, Bachblueten und Naturheilprodukten aber auch und vor allem fuer menschliche und tierische Patienten.

Nun habe ich natuerlich erst einmal geguckt, wo ich mehr ueber dieses Thema in Erfahrung bringen koennte, bisher ohne Erfolg. 😦

Die Autorin des Textes wird im Netz durchaus kontrovers beschrieben und ich frage mich auch, was das fuer Hintertueren sind, ueber die die Nachricht an Frau Thielmann kam.

Ich bin verunsichert.

Warum finde ich keine anderen Quellen? Irgendwo muessten doch Informationen ueber dieses Thema in den Medien erscheinen. Ist die Macht der Pharmakonzerne -die ich nicht bezweifele- wirklich soo gross, dass von diesen Vorhaben nichts an die Oeffentlichkeit dringt und nur Frau Thielmann ueber ihre nicht naeher beschriebenen Hintertueren davon erfahren hat?

Wird hier nur Angstszenarium aufgebaut oder sind das wirklich Dinge, die in aller Stille hinter dem Ruecken der unmuendigen Buerger durchgefuehrt werden?

Warum wird die Hintertuer nicht geoeffnet? Das Benennen von Ross und Reiter waere in meinen Augen der richtige Weg, um die Seriositaet des Aufrufs zu unterstreichen.

Mein naechster Schritt wird es sein, die Firma DHU und unsere beiden Berufsverbaende um eine Stellungnahme zu bitten. Euch bitte ich um sachdienliche Hinweise zum Thema, damit ich mein weiteres Handeln auf eine solide Grundlage stellen und fundierte Empfehlungen aussprechen kann.

Hier nun der Text:

    Ende des Jahres, am 31. Dezember 2009, soll eine neue EU Direktive unter Zuhilfenahme des *“Codex Alimentarius“* eine weitreichende Begrenzung der zulässigen Inhaltsstoffe auf dem Gebiet der alternativen Medizin in Kraft setzen, wenn sie beschlossen wird. Dies wird zur Folge haben, dass die Mittel die es heute zu kaufen gibt (betrifft auch Homöopathie,Bachblüten, Schüsslersalze und alle Mineral- oder Vitaminprodukte u.v.m.), derart in der Menge der Inhaltsstoffe begrenzt werden, dass sie unwirksam werden, oder gänzlich vom Markt müssen, weil sie nach den neuen Bestimmungen keine Lizenz mehr bekommen.
    Diese Nachricht, die mich über Hintertüren erreichte, hat mich doch sehr erschreckt, denn eine solche Begrenzung würde für uns Alternativmediziner und Heilpraktiker sowie für unsere Naturheilmittel-Lieferanten das absolute Aus bedeuten.
    In England in den „Health Stores“ gibt es DIN A5 große Karten, auf welchen die Konsumenten aufgefordert werden, sich schriftlich an ihre Abgeordneten zu wenden um diese Entwicklung zu stoppen! Ganz offen und offiziell wird dort diese Information gehandelt und diskutiert, um dagegen anzugehen.
    Die Hauptinitiative für die EU-Neuregelung geht übrigens von Deutschland, Frankreich und Italien aus………… die folgende Internetseite gibt auch in deutsch Auskunft über diese EU-weite Kampagne: http://www.consumersforhealthchoice.com/
    Unterzeichnen in Deutsch kann man hier: http://www.consumersforhealthchoice.com/index.php?option=com_content&task=view&id=272&Itemid=229
    Hier kann man Informationen auch in deutscher Sprache einsehen und eine Petition unterzeichnen, sowie einen anhängenden Musterbrief, an die zuständige Abgeordnete in Brüssel, finden. Der Brief dient nur als Vorlage, eigener Text ist selbstverständlich möglich und eigentlich auch erwünscht. Ich bin entsetzt, dass eine solche Direktive, in welcher es vor allem um ein Ansinnen der Pharmalobby geht, die Verbreitung von alternativen Naturheilmitteln möglichst weit einzuschränken, zu Gunsten pharmazeutisch erzeugter Stoffe, in England klar erkannt und öffentlich bekämpft wird, hier hingegen nur über Hintertüren zu erfahren ist und von den meisten Bürgern als „Verschwörungstheorie“ abgetan wird.
    Bitte versucht euch darüber zu informieren, gebt diese Informationen weiter und schreibt Euren zuständigen Abgeordneten. Wir werden hier ganz klar in unserer Eigenschaft als „Mündige Bürger“** übergangen. Wollen wir das? Die Engländer gehen da einen guten und demokratischen Weg! Gehen wir den gleichen Weg! Allein das Schüsslersalz Nr. 7, welches wohl schon vielen bei Schmerzen jeglicher Art sanft und nebenwirkungsfrei geholfen hat, sollte es wert sein!
    Ich bitte freundlichst um Weitersendung dieser Mail und Rege Beteiligung.
    DANKE!
    Mit besten Grüßen
    Barbara Thielmann
    -Vorstand-/
    -die alternaive-
    Verein zur Förderung der ethischen und staatsbürgerlichen Bildung in der Gesellschaft
    e.V.i.G.

PS: alternaive ist witzisch, gelle?! (siehe 5 Zeilen weiter oben)

Achatschnecken

Ganz ehrlich?

Im Augenblick tut sich in unserer Praxis nicht viel, was mir bloggenswert erscheint. Immer wieder Futtermittelallergien bei Hunden, ein Dauerthema. Kaninchen mit Verdauungsproblemen, ein Blaustirnamazonerich, der sich die Federn rupfte. Das HT-Geraet kommt bei einer 7-jaehrigen Stute mit einer Fesseltraegerentzuendung zum Einsatz. (Schoene Zusammenarbeit mit einer Pferdephysiotherapeutin!)

Da kommt mir doch ein Fundstueck, das auf unser Blog verlinkt, ganz recht.

Im Forum von Degupedia.de schreibt Murx Pickwick folgende erheiternde Bemerkung:

    Inzwischen sind auch schneckenpornografische Bilder im Netz zu finden.
    (Link bitte nur anklicken, wenn die gesetzlich vorgegebene Altersgrenze zum Erwachsensein des jeweiligen Aufenthaltlandes erreicht ist – bitte erkundigen Sie sich im Urlaub beim zuständigen Fremdenverkehrsamt, ab welchem Alter sie als Ausgewachsen gelten. Sorgen Sie dafür, daß auch keine minderjährigen Tiere diesen Link betätigen oder die dahinterliegenden Bilder anschauen. Tierhalter haften für ihre Tiere):
    https://pfoetchenblog.wordpress.com/2009/02/18/auch-schnecken-tun-es/

Fast taeglich finde ich unter den Suchbegriffen, durch die Leser auf unser Blog gekommen sind, die damals bewusst verleitend benutzten Stichwoerter des Schneckenartikels. Ich schrieb schon unter „Vergebliche Suche“ darueber. 😉

Und ich verspreche, dass ich sowas nie, nie wieder mache.


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