Rolli

Auf der Gruenen Woche traf ich eine Dame, die mir im Laufe unseres Gespraechs von der Huendin ihres Sohnes erzaehlte, die auf Grund einer Hinterhandlaehmung mit einem Rollgestell unterwegs ist.
Staffy
Sie ist gluecklicherweise in der Lage, Urin- und Kotabsatz zu kontrollieren. Mit dem Rolli kann Staffy weiterhin mit Herrchen spazierengehen, nach kurzer Eingewoehnungszeit sah sie ihre Handicapsituation als ganz normal an.

Mich interessiert, wie ihr, meine lieben Leser, die jetzige Lage des Hundes beurteilt.

PS: Ich bin im Besitz der ausdruecklichen Erlaubnis, das Foto hier zu veroeffentlichen, auch habe ich die Daten, die den Kontakt zu dem Hundebesitzer herstellen koennen. Im Impressum findet ihr meine e-mail-Adresse, wenn ihr Weiteres wissen wollt, sendet mir bitte eure Daten, ich leite sie an Staffys Besitzer, der sich dann bei euch melden kann.
Der Rolli wird in Deutschland hergestellt.

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20 Responses to “Rolli”


  1. 1 sunny 23. Januar 2009 um 17:42

    da können die meinungen auseinander gehen,ist es eine plage für den hund oder doch eine erleichterung,muß das tier denn nicht leiden,lg

    • 2 ulli 23. Januar 2009 um 21:52

      @sunny

      Genau das ist die Frage.
      Ich hatte noch die Moeglichkeit, mir ein Video vom Spaziergang des Hundes anzusehen und nicht den Eindruck, dass Staffy darunter leidet, auf das Geraet angewiesen zu sein. Da wird geschnueffelt und sich mit anderen Hunden unterhalten, gut… herumtoben ist natuerlich nicht drin.
      Die Alternative ist der Tod!

  2. 3 Torsten (taxi-blog.de) 30. Januar 2009 um 03:53

    Und seit den „Bremer Stadtmusikanten“ wissen wir doch alle:

    „Etwas Besserers als den Tod findest Du überall…“

    Ich finds toll, wenn die Besitzer da offensichtlich viel Geld in die Hand genommen haben, um dem geliebten Hund ein bestmögliches Restleben zu ermöglichen.

    Passt zum nächsten Eintrag, „Der ist ja schon alt“.

    Sicherlich kann und muß man nicht jede Maßnahme an Tieren verstehen, die bei Menschen üblich wären. Aber wenn mit einfachen Mitteln so viel geholfen werden kann, bin ich absolut dafür.

    Grade Hunde oder Katzen sind ja oft auch Familienmitglieder.

    PS: Noch drei Tage und ein paar Stunden. Dann haben wir eine eigene WG-Katze!

    • 4 ulli 30. Januar 2009 um 13:37

      Wichtig bei solch schweren gesundheitlichen Schaedigungen ist es zunaechst ueberhaupt zu wissen, welche Massnahmen der Tierbesitzer ergreifen kann. Danach erst stellt sich die Frage, ob diese Massnahme die Lebensqualitaet des Tieres verbessert, oder ob sie nur den Wuenschen des Besitzers Rechnung traegt. Das Leben muss auch lebenswert sein!

      In diesem konkreten Fall haben Staffys Menschen sich fuer den Rolli entschieden, weil der Hund einen deutlich ausgepraegten Lebenswillen zeigte und Kontrolle ueber Stuhl und Urin behielt. Waeren diese positiven Aspekte nicht gewesen, haetten sie sich wesentlich mehr mit der Frage nach dem Fuer und Wider der Gehhilfe auseinandersetzen muessen.

  3. 5 Renate 24. Februar 2009 um 15:01

    Klar gehen die Meinungen auseinander, das haben wir in den gut anderthalb Jahren, die Staffy sich nun auf Rädern bewegt, reichlich beobachten können. Es sind aber sehr wenige Leute, die verständnislos den Kopf schütteln – und dabei bleibt es dann allerdings auch; konkrete Bedenken hat noch niemand geäußert (oder sich wohl nicht getraut?). Neugierige, interessierte Fragen sind allerdings bei jedem Spaziergang die Regel, und das finde ich ganz toll. Denn offensichtlich ist die Möglichkeit, einem Tier auf diese Weise eine neue Lebensqualität zu geben oder vielleicht besser: ihm überhaupt ein weiteres Leben zu geben, viel zu wenig bekannt.

    Natürlich muss man den gesamten Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigen und überlegen, ob man ihm nicht durch diese Art der Fortbewegung (die durchaus recht anstrengend sein kann) zu viel zumutet. Aber da unsere Staffy eine robuste, lebensfrohe Natur ist, gab es für uns gar nichts zu überlegen. Jetzt ist sie 13 Jahre alt und geht immer noch gerne mit ihrem Flitzer auf die Piste… 😉

    Ein kleines Missverständnis möchte ich noch klarstellen: der Rollwagen wurde nicht in Deutschland gebaut, sondern in den USA. Dazu gekommen sind wir über die Website von sehr netten Leuten in Köln (http://www.doggon-de.com/contact.html), die für uns die gesamte Abwicklung organisiert haben.

  4. 6 ulli 25. Februar 2009 um 02:43

    @ Renate,

    schoen, dass du dich hier selbst zu Wort meldest und auch vielen Dank fuer die Korrektur, was die Herstellung in Deutschland angeht. Habe da wohl nicht richtig zugehoert.

    Wenn du mit der Videodokumentation fertig bist, kannst du gerne einen Link dazu einstellen.

    Freue mich aber natuerlich ueber jeden Besuch von dir, mit oder ohne Video.

    LG, Ulli

  5. 7 Renate 25. Februar 2009 um 15:35

    Sobald ich die Erlaubnis vom Musikverlag habe, werde ich euch das Video zeigen. Falls das nicht klappen sollte, muss ich es „umstricken“ und mit einer lizenzfreien Musik versehen. Würde allerdings ein paar Tage länger dauern…

    Ich werde mich wohl öfters hier ‚rumtreiben, gibt ja immer wieder Interessantes und vor allem Nachdenkliches. Bis denne also…

  6. 8 Mo 26. März 2009 um 02:16

    Ein Hund zeigt-denke ich, wenn er nicht mehr leben will und natürlich kann ein Hund damit auch toben uns spielen und raufen, hab ich selbst erlebt.

    Bei einer Katze wäre ich mir unsicher, Wohnungskatze noch eher, Freigänger könnten nicht mehr raus (könnten Hängen bleiben).
    und was ist schon eine Katze die nicht springen kann?

    Bei meinem (Groß)Kaninchen habe ich mich vor 4 Jahren bewusst dagegen entschieden.

  7. 9 Mandy 26. März 2009 um 21:16

    @ Mo:

    Die Entscheidung wird Dir sicherlich nicht leicht gefallen sein.

    Gerade in solchen Fällen kann man keine pauschalen Empfehlungen aussprechen. Hier sollte für jedes Tier individuell entschieden werden, in wie fern die Lebensqualität erhalten oder verbessert wird. Ich denke auch das man einem Tier anmerkt wenn es nicht mehr will oder kann. Es ist nicht immer leicht die richtige Entscheidung zu treffen.

  8. 10 Mo 30. März 2009 um 23:53

    Ja, die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Bei meinem anderen sehr zahmen Kaninchen hätte ich es in jedem Fall gemacht aber für der den ich habe einschläfern lassen (nach 3 monaten Physio und Homöopathie), wäre es zuviel Stress für das Tier gewesen, er kam aus schlechter Haltung und ließ sich nicht anfassen, solange er egsund war war das kein Thema, sie hatten eh 24 Std. Freilauf und gingen aufs Katzenklo(mit Strohpellets gefüllt).
    Als dann der Nerv verklemmt war, habe ich ihn schon für die Behandlungen immer anfassen müssen, er hatte immer nur Megapanik.
    Es hatte gar keinen Sinn ihn weiter zu maltretieren.
    Und ihm den Rolli an und auszuziehen… das wäre nicht gut gegangen.

  9. 11 Renate 26. Juni 2009 um 22:31

    Hat ja ein bsschen gedauert, aber nun habe ich die Genehmigung vom Musikverlag bpitchcontrol, dass ich euch mein Video mitsamt der Musik zeigen darf. Danke, Ron!

    Hier ist also unser altes Mädchen mit ihrem „Rennwagen“ 😉

    Falls das nicht funktioniert, sollte der Link gehen:

    http://www.viddler.com/explore/Renate2K/videos/4/

  10. 12 ulli 26. Juni 2009 um 22:51

    Hallo Renate,

    das ist aber schoen, dass du nach soo langer Zeit die Genehmigung erhalten hast, sag Ron von uns auch einen „Lieben Dank“.

    Noch schoener ist es aber, dass du unser kleines Blog nicht vergessen und das Video hier eingestellt hast. 🙂

    Liebe Gruesse nach Berlin,

    Ulli

  11. 13 Renate 27. Juni 2009 um 11:45

    Lieber Ulli,

    dein Blog vergessen? Geht nicht. Grad neulich habe ich mit einem Kunden über dich gesprochen. Er hat 2 Pferde, und natürlich musste ich gleich an dein Thema „Sommerekzem“ denken. Zumindest lesen wird er jetzt sicherlich auch bei dir 🙂

    Neben dem Video von Staffy sind auch kleine Filmchen von Storchenküken zu sehen, die auf dem Storchenhof in Loburg im Brutkasten ausgebrütet wurden und nun schon zum Teil in umliegenden Nestern „adoptiert“ wurden. Ist einfach faszinierend zu erleben, wie sich ein Küken aus dem Ei befreit – richtige Schwerstarbeit ist das! Schaut mal rein…

    Liebe Grüße und bis bald – Renate

  12. 14 Thomas Weber 8. Mai 2010 um 22:30

    Hallo lieber Hundebesitzter,

    wir haben eine ganz liebe Rottweiler Hündin die seit letzter Woche eine Rückenmarkverletztung erlitten hat.Wir haben alles versucht was geht Sie ist immer noch in der Klinik und wird behandelt.
    Die Ärzte schlagen uns vor das wir mit einer Gehilfe es zusätzlich den Versuch starten könnten um wieder Bewegung in die Beine zu bekommen.Sie hat bis heute sehr große Vortschritte gemacht wenn man deas sagen kann nach dieser kurzen Zeit. Unser Mädchen ist jetzt 9 Jahre alt und wir wollen nichts unversucht lassen Sie bei uns zu haben bis Sie in den Hunde Himmel muß ohne nach zu helfen.
    Sie kann Ihre Füße Hinteren schon wieder bewegen und ein bisschen an ziehen! Aber vorne geht es fast nicht. Wir fahren täglich ca 150kmh um unsere kleine zu besuchen und mit den Pflegern das Bewegungsprogramm durch zu führen.
    Bitte gebt uns die Adresse oder auch noch Ratschläge was wir noch tun können.
    Für Euere Hilfe bedanken wir uns jetzt schon recht herzlich
    im Namen von unserer ganzen Familie
    Liebe Grüße Thomas

    • 15 ulli 9. Mai 2010 um 12:53

      Hallo Thomas,

      weiter oben in den Kommentare hatte Renate schon geschrieben, dass sie den Rollwagen für Staffy über http://www.doggon-de.com/contact.html bekommen hat. Dort kann man dir sicherlich in dieser Hinsicht weiterhelfen.

      Was die Behandlung eurer Hündin angeht, kann ich nicht allzu viel beitragen, weil ich den Hund und seinen derzeitigen Zustand nicht persönlich untersucht habe. Eine Ferndiagnose und -behandlung möchte und darf ich nicht tätigen. Ich hoffe, dass ihr in der Klinik gut aufgehoben seid. Es klingt jedenfalls danach.

      Leider gibt dein Kommentar nicht her, wo ihr euch geografisch befindet.

      Entscheidend bei der Diagnose und den Erfolgsaussichten der Therapie ist, ob es sich um eine Quetschung des Rückenmarks oder um einen Abriss handelt. Dementsprechend wird auch die Prognose der behandelnden Ärzte ausfallen.

      In Fällen von Dackellähme haben wir erfolgreich die Horizontaltherapie eingesetzt. Leider ist sie bei Tierärzten relativ unbekannt. Zusätzlich leisten in vielen Fällen Blutegel hervorragende Dienste.

      Liebe Grüße, Ulli

  13. 16 Sandy 12. Juni 2010 um 19:39

    Hallo,
    ja ich habe mit gr. Interesse das Video mit Rolli angesehen, da ich eine mittelgr. Mischlingshündin habe mit einem Bandscheibenvorfall. Von jetzt auf gleich am 4.5.10. Da eine 14tägige Spritzkur keinen gr. Erfolg brachte, entschloß ich mich auf anraten meines sehr guten Artztes zu einer OP.Sie hat etwas Gefühl im hinteren Bereich bekommen, aber ist seid 4.5. unkontrolliert mit Harn u. Kot, es läuft u. läuft.
    Jetzt stehe ich vor der gr. Frage da sie erst 6 Jahre ist, ein Ende machen, oder mit einem Rolli! Aber dann geht doch sicher das unkontrollierte Wasser weiter?

    Herzliche Grüße
    ellen

    • 17 ulli 14. Juni 2010 um 22:37

      Liebe Sandy (ellen),
      selten ist es mir so schwer gefallen eine Antwort zu formulieren, wie in eurem Fall.

      Aus der Ferne kann ich die Problematik eigentlich gar nicht beurteilen. Das ist Aufgabe eures Tierarztes. Welche Prognose stellt er denn?

      Sollte sie zukünftig Harn und Kot nicht kontrollieren können, würde ich persönlich ihr ein Leben mit Rollwagen nicht aufzwingen.

      Liebe Grüße,
      Ulli

  14. 18 Anja Schäfer 10. Dezember 2010 um 13:50

    Hallöchen,
    ich denke, dass der Hund sich nur an den Rolli gewöhnen muss.
    Welche Alternative hätte man denn sonst???
    Alte Menschen haben auch Rollstühle und Rollatoren und werden deswegen nicht getötet!

    Ich benötige langfristig gesehen wahrscheinlich auch einen und wollte mich mal erkundigen, was so ein Rolli für Hunde denn ungefähr kostet, damit ich bis zu diesem Tage sparenkann.

    Wo bekommt man denn den Rolli her?
    Bitte um Antwort!
    Liebe Grüße
    Anja


  1. 1 Rolli-Video « Pfoetchen-Blog Trackback zu 27. Juni 2009 um 22:41

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