Situation der alternativen Tiergesundheitsbranche

Beim Fachsymposium zur Situation der alternativen Tiergesundheitsbranche waehrend der Fuerstenauer Tiertage hatte ich auch Gelegenheit, die Problematik der hier, hier und hier schon angesprochenen Verbote von Wirkstoffen in Homoeopathika und Nahrungsergaenzungsmitteln anzusprechen.

Die Essenz daraus ist:
Was die homoeopathischen Mittel angeht, sind sie im Augenblick nicht Ziel von angestrebten Einschraenkungen.
Auch natuerliche Inhaltstoffe in Nahrungsergaenzungsmitteln, wie z.B. Heilkraeuter, sind zur Zeit wohl nicht von Restriktionen betroffen.

Synthetische Vitamine sollen allerdings in frei verkaeuflichen Mitteln deutlich eingeschraenkt werden.

Bei den Anwesenden – Referenten, wie Besuchern – war deutlich die Unsicherheit und der Mangel an zur Verfuegung stehender Information zu bemerken. Selbst die Politiker, wie der Minister fuer Ernaehrung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung des Landes Niedersachsen, Herr Hans-Heinrich Ehlen und auch der vortragende Veterinaerdezernent des Landkreises Osnabrueck, Dr. Winfried Wilkens, die alternativen Heilmethoden durchaus positiv gegenueberstehen, gaben offen zu, dass sie nur wenig bis gar keine Information ueber die Aenderung von Verordnungen, die in Bruessel geplant sind, erfahren.

Uebereinstimmend kam auch zum Ausdruck, dass die alternative Tiergesundheitsbranche, im Gegensatz zur Pharmaindustrie, keinerlei Lobby hat und somit immer nur reagieren, aber nicht agieren kann.

Das veranlasste mich vorzuschlagen, einen Interessensverband der Alternativen Tiergesundheitsbranche, zu der auch die Tierheilpraktiker gehoeren, zu bilden. Die Vorteile waren anscheinend jedem Teilnehmer klar und so bekam meine Anregung die volle Zustimmung aller Anwesenden.

Gleich am naechsten Abend trafen wir uns noch einmal, um weitere Details zu besprechen und anstehende Vorhaben in die Wege zu leiten.

Uebereinstimmend waren alle Teilnehmer des Fachsymposiums und ich im Besonderen sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Besteht so doch die Moeglichkeit, besondere Staerken der Gesamtbranche einer breiten Oeffentlichkeit zugaenglich zu machen und herauszustellen. Politische Einflussnahme und Lobbyarbeit ist eher durch eine starke Gemeinschaft, als fuer den Einzelnen erreichbar.

Ausserdem werden Vorschlaege zu beabsichtigten Gesetzes- und Verordnungsaenderungen nur Interesseverbaenden und nie Einzelpersonen bekanntgegeben. Auch dies ein nicht zu unterschaetzender Informationsvorteil fuer die Mitglieder eines Verbandes.

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