Posts Tagged 'Patientenbesitzer'

Unsere Patienten sind die besten

Bisher standen hier ja eher diejenigen Patientenbesitzer im Vordergrund, die durch „merkwuerdiges“ Verhalten aufgefallen sind. Jetzt wird es aber Zeit fuer ein paar dankbare Bemerkungen ueber die absolute Mehrheit in unserer Praxis, unsere tollen Patienten und ihre Besitzer.

In unser Blog schaffen sie es nur selten oder werden nur nebenbei erwaehnt, deshalb widme ich ihnen nun einen eigenen Artikel.

Die Entscheidung, zu uns zu kommen, treffen viele aus eigenem Erkennen, dass es vielleicht noch andere, sanftere, nebenwirkungsfreie Methoden geben muesste, ihren Liebling zur Gesundung zu fuehren. Die meisten sind gut informiert und bereit, aktiv Mitverantwortung zu tragen.

Andere wollen ihren tierischen Mitbewohner nicht einfach aufgeben, nachdem der TA ihnen keine Hoffnung mehr machen konnte. Auch das ein Beweis fuer die Bereitschaft, Verantwortung zu uebernehmen.

Immer mehr Patientenbesitzer kommen inzwischen aber auch schon frueher zu uns, nicht erst in scheinbar aussichtslosen Situationen. Sie wollen prophylaktisch taetig sein, holen sich eine Ernaehrungsberatung, die nicht von der Industrie gepraegt wurde, wollen Gesundheitsproblemen, die zum Beispiel durch eine diagnostizierte Hueftdysplasie von anderer Seite als unausweichlich dargestellt werden, schon beim jungen Tier vorbeugen. Sie bitten uns um eine zweite Meinung zu Themen wie Haltungsbedingungen, Impfungen, Wurmkuren, Kastrationen oder angeratenen Operationen.

Bisher habe ich nur von den Patientenbesitzern gesprochen, moechte aber auf keinen Fall unsere eigentlichen Hauptpersonen unerwaehnt lassen, unsere tierischen Patienten! Sie benehmen sich in unserer Praxis beinahe ausnahmslos vorbildlich, es sei denn, sie wollen unbedingt ins Blog. 😉

Selbst die memmigsten Schietbuedel verlieren nach angemessener Eingewoehnungs- und Erkundungszeit ihre Angst und lassen sich auf eine intensive Untersuchung ein. Wir sind uns aber auch nicht zu schade, uns auf ihre Augenhoehe zu begeben, d.h. Untersuchungen auch auf dem Fussboden vorzunehmen. Und verletzt – weder aus Angst, noch aus Wut – hat uns auch noch keines.

Also, nehmt bitte hier und heute unseren Dank entgegen. Ihr seid der Grund, weshalb wir unsere Arbeit mit Freude machen! Gebt euch nicht all zu viel Muehe, ins Blog zu kommen, das schaffen nur die kuriosen, merkwuerdigen, unbelehr- oder ungeniessbaren.

Und heute auch mal die liebenswerten All-Taeglichen.

Wir sind stolz auf euch!

Ulli und Mandy

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Erwartungen an unsere Patientenbesitzer

Heute schreibt Mandy:

Wer uns sein krankes Tier anvertraut, hat sicherlich seine Gruende dafuer. In den meisten Faellen ist schon eine schulmedizinische Behandlung vorangegangen, die entweder insgesamt keinen Erfolg bescherte oder an einem bestimmten Punkt keine zufriedenstellende Verbesserung mehr brachte.

Oftmals ist auch die von Hause aus negative Einstellung des Besitzers zur Schulmedizin ausschlaggebend. Mag sein, dass er selbst bereits unerwuenschte Nebenwirkungen von Medikamenten kennenlernte und unter der Anwendung ganzheitlicher Therapien in einer Naturheilpraxis schliesslich Heilung erfahren hat.

Das Gleiche moechte er nun auch fuer sein Tier haben.

Oder es ist einfach nur Neugier.

Ganz egal, was die Beweggründe für den Besuch in unserer Praxis sind, wichtig ist, dass die Tierbesitzer bereit sind, sich auf unsere Therapie einzulassen.

Wir erwarten von unseren Patientenbesitzern, dass sie sich nach einer Beratung hinsichtlich der möglichen Therapie entscheiden, ob diese für sie in Frage kommt oder nicht. Ein Dafür heißt dann aber auch, sich an unsere Anweisungen zu halten. Wir erstellen einen Therapieplan, erklären Verabreichung, Anwendung und weitere Details. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, bitten wir, uns über Veränderungen, Probleme, Unsicherheiten zu informieren und uns bei auftretenden Fragen zu kontaktieren.

Wir erwarten von der Zusammenarbeit mit unseren Patientenbesitzern, dass sie nicht selbstständig andere Medikationen ohne vorherige Absprache einsetzen, eigenwillige Dosierungen oder andere fragwürdige Selbstversuche mit Ihrem Tier durchführen.

Unserer Erfahrung nach gibt es Besitzer, die sich nicht trauen, bei Unklarheiten noch einmal nachzufragen, die nicht zugeben möchten, dass sie ihrem Tier das Mittel nicht verabreichen konnten oder die einfach zu hoeflich sind, geradeaus zu sagen, dass die Naturheilkunde doch nicht in ihre Glaubensphilosophie passt und die Mittel zwar mitnehmen, dann aber nie wieder bei uns erscheinen.

Schade, wenn es dann heißt: „Das hat alles nichts geholfen“.

Anhand unserer Aufzeichnungen können wir so manchen Besitzer „überführen“, wenn z.B. Mittel zu kurz oder zu lange reichen, bestimmte Veränderungen am Tier nicht stattfinden u.s.w.
Beim Nachfragen lächeln viele oftmals, weil sie sich ertappt fühlen und oft hören wir: „Ach, wir wollten nicht stören…..

Liebe Leute, das kann nicht funktionieren!

Wir sind da, um zu helfen und eine offene und enge Zusammenarbeit ist dabei unbedingt notwendig. Also stört uns ruhig, wenn etwas unklar ist.

Es ist zum Besten eures Tieres!


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