Posts Tagged 'Macht der Pharmakonzerne'

Einschraenkungen bei Nahrungsergaenzungsmitteln?

Vorangegangene Artikel zum gleichen Thema:

Europaeische Nahrungsergaenzungsmittelrichtlinie (2002/46/EC)
Verbot von Naturheilmitteln und Homoeopathie?

Definitiv scheint es so zu sein, dass homoeopathische Mittel nicht von einer Aenderung betroffen sind. Die Deutsche Homoeopathie Union (DHU) schrieb mir schon Entsprechendes per e-Mail und ein Rundschreiben, von Mandys Verband, dem FNT, bestaerkte dieses noch einmal. Der FNT beruft sich dort auch auf eine Stellungnahme der Firma Heel. Unten findet ihr die wichtigsten Stellen aus dem Rundschreiben als Zitat:

    (…) Nach einigen Recherchen und unter Zusammenarbeit mit der Firma Heel kann ich euch davon in Kenntnis setzen, dass es sich hierbei wieder um reine „Panikmache“ unter den Tierheilpraktikern handelt.

    Der Gesetzentwurf bezieht sich – wie die Bezeichnung „Codex alimentarius“
    eigentlich auch schon besagt, nur auf Nahrungsergänzungsmittel. Hier soll
    die Höhe der Gesamtmenge an Inhaltsstoffen begrenzt werden. Dies bezieht
    sich in erster Linie auf frei verkäuftliche Vitaminpräparate etc. (…)

Obwohl, auch die homoeopathischen Mittel betreffend hat es schon in der Vergangenheit Einschraenkungen gegeben. So ist zum Beispiel Opium in D6 nicht in deutschen Apotheken zu bekommen, da bis zur D23 noch Opium in stofflicher Form in den Arzneien nachweisbar ist -und das geht natuerlich nicht!

Das waere eine Schlagzeile:

    Tierheilpraktiker fuehrte Chinchilla in Opiumabhaengigkeit.

    Tier wurde in Suchtklinik eingewiesen, Aerzte hoffen, dass es der jugendlichen Chinchilladame, die aus geordneten Verhaeltnissen stammt, nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in der Spezialklinik moeglich sein wird, wieder ein geordnetes Leben ohne Drogen zu fuehren.

Bleibt die Frage, was hinsichtlich der Nahrungsergaenzungsmittel geplant ist.

Wenn es nur darum geht, den Gehalt an synthetischen Vitaminen in freiverkaeuflichen Pillen zu beschraenken, so habe ich nichts gegen diese Massnahme.

Es gibt aber auch andere, als Nahrungsergaenzungsmittel deklarierte Praeparate, um die es mir Leid taete.

Nehmen wir ein Beispiel:

Die Besitzerin einer 5-jaehrigen Westfalenstute kam zu mir, um mich um Rat zu fragen. Die Stute hatte eine Harnwegsinfektion, mit starken Schmerzen verbunden, so stark, dass sie in ihrer Not die Boxenwand beinahe zertruemmert hatte. Der herbeigerufene Tierarzt verordnete 12 Ampullen eines Antibiotikums, das auch schnell Wirkung zeigte.

Allerdings, und das war der Grund fuer ihre Anfrage, zeigten sich die Beschwerden, kaum dass 10 Tage vergangen waren, erneut, wieder traten die Schmerzen auf, staendig musste die Stute kleine Mengen Urin absetzen, die Situation wiederholte sich.

„Gibt es da nichts Natuerliches, Beerentrauben oder so?“

Gibt es!

Ein Hersteller von natuerlichen Nahrungsergaenzungsmitteln fuer Tiere bietet in einem seiner Produkte eine spezielle Kombination von Kraeutern an, die genau auf diese Probleme zugeschnitten ist. Mit diesem Produkt habe ich schon Dutzende von Malen erfolgreich gearbeitet. Ich verordnete es fuer einen Zeitraum von drei Wochen und bereits am zweiten Tag waren die Beschwerden verschwunden. Sie hielt den Behandlungszeitraum ein und die Probleme tauchten danach nicht wieder auf.

Fuer mich liegt die Betonung auf natuerlich, mir geht es um natuerliche Inhaltsstoffe, in diesem Fall um Kraeuter, die das Tier in seinem eigentlichen Lebensraum finden wuerde. Die Natur wuerde sie zur Verfuegung stellen, unter der Obhut des Menschen werden sie ihm vorenthalten.

-Gibt’s hier nicht!

Das Tier MUSS das einnehmen, was die Pharmaindustrie beschliesst, dass es einnehmen MUSS.

Wenn nun auch noch verfuegt wird, dass es nur noch pharmazeutische Industrieprodukte einnehmen DARF, stimmt etwas nicht mehr mit unserem Tiergesundheitssystem. Wir sehen es als Tierheilpraktiker als unsere Pflicht an, die Gesundheit der Tiere auf natuerliche Art und Weise zu unterstuetzen und wiederherzustellen. Es waere eine Katastrophe, wenn diese Moeglichkeiten beschnitten wuerden, damit sich Pharmakonzerne auf Kosten der Tiergesundheit bereichern koennen.

In den naechsten Tagen werde ich eine Anfrage mit der Bitte um Stellungnahme an die uns bekannten Hersteller von Nahrungsergaenzern fuer Tiere stellen und hoffe, dass sie sich mit dem Thema schon befasst haben und etwas zur Aufklaerung beitragen koennen.

Verbot von Naturheilmitteln und Homoeopathie?

Ich brauche eure Hilfe!

Eine immer wieder weitergeleitete e-mail, deren Text ich euch nicht vorenthalten moechte, erreichte jetzt auch mich. Sie stammt urspruenglich von Barbara Thielmann und wenn es Tatsachen sind, die sie beschreibt, haette das fatale Konsequenzen fuer ganzheitlich arbeitende Aerzte, Heilpraktiker, Tierheilpraktiker, Hersteller von Homoepathika, Bachblueten und Naturheilprodukten aber auch und vor allem fuer menschliche und tierische Patienten.

Nun habe ich natuerlich erst einmal geguckt, wo ich mehr ueber dieses Thema in Erfahrung bringen koennte, bisher ohne Erfolg. 😦

Die Autorin des Textes wird im Netz durchaus kontrovers beschrieben und ich frage mich auch, was das fuer Hintertueren sind, ueber die die Nachricht an Frau Thielmann kam.

Ich bin verunsichert.

Warum finde ich keine anderen Quellen? Irgendwo muessten doch Informationen ueber dieses Thema in den Medien erscheinen. Ist die Macht der Pharmakonzerne -die ich nicht bezweifele- wirklich soo gross, dass von diesen Vorhaben nichts an die Oeffentlichkeit dringt und nur Frau Thielmann ueber ihre nicht naeher beschriebenen Hintertueren davon erfahren hat?

Wird hier nur Angstszenarium aufgebaut oder sind das wirklich Dinge, die in aller Stille hinter dem Ruecken der unmuendigen Buerger durchgefuehrt werden?

Warum wird die Hintertuer nicht geoeffnet? Das Benennen von Ross und Reiter waere in meinen Augen der richtige Weg, um die Seriositaet des Aufrufs zu unterstreichen.

Mein naechster Schritt wird es sein, die Firma DHU und unsere beiden Berufsverbaende um eine Stellungnahme zu bitten. Euch bitte ich um sachdienliche Hinweise zum Thema, damit ich mein weiteres Handeln auf eine solide Grundlage stellen und fundierte Empfehlungen aussprechen kann.

Hier nun der Text:

    Ende des Jahres, am 31. Dezember 2009, soll eine neue EU Direktive unter Zuhilfenahme des *“Codex Alimentarius“* eine weitreichende Begrenzung der zulässigen Inhaltsstoffe auf dem Gebiet der alternativen Medizin in Kraft setzen, wenn sie beschlossen wird. Dies wird zur Folge haben, dass die Mittel die es heute zu kaufen gibt (betrifft auch Homöopathie,Bachblüten, Schüsslersalze und alle Mineral- oder Vitaminprodukte u.v.m.), derart in der Menge der Inhaltsstoffe begrenzt werden, dass sie unwirksam werden, oder gänzlich vom Markt müssen, weil sie nach den neuen Bestimmungen keine Lizenz mehr bekommen.
    Diese Nachricht, die mich über Hintertüren erreichte, hat mich doch sehr erschreckt, denn eine solche Begrenzung würde für uns Alternativmediziner und Heilpraktiker sowie für unsere Naturheilmittel-Lieferanten das absolute Aus bedeuten.
    In England in den „Health Stores“ gibt es DIN A5 große Karten, auf welchen die Konsumenten aufgefordert werden, sich schriftlich an ihre Abgeordneten zu wenden um diese Entwicklung zu stoppen! Ganz offen und offiziell wird dort diese Information gehandelt und diskutiert, um dagegen anzugehen.
    Die Hauptinitiative für die EU-Neuregelung geht übrigens von Deutschland, Frankreich und Italien aus………… die folgende Internetseite gibt auch in deutsch Auskunft über diese EU-weite Kampagne: http://www.consumersforhealthchoice.com/
    Unterzeichnen in Deutsch kann man hier: http://www.consumersforhealthchoice.com/index.php?option=com_content&task=view&id=272&Itemid=229
    Hier kann man Informationen auch in deutscher Sprache einsehen und eine Petition unterzeichnen, sowie einen anhängenden Musterbrief, an die zuständige Abgeordnete in Brüssel, finden. Der Brief dient nur als Vorlage, eigener Text ist selbstverständlich möglich und eigentlich auch erwünscht. Ich bin entsetzt, dass eine solche Direktive, in welcher es vor allem um ein Ansinnen der Pharmalobby geht, die Verbreitung von alternativen Naturheilmitteln möglichst weit einzuschränken, zu Gunsten pharmazeutisch erzeugter Stoffe, in England klar erkannt und öffentlich bekämpft wird, hier hingegen nur über Hintertüren zu erfahren ist und von den meisten Bürgern als „Verschwörungstheorie“ abgetan wird.
    Bitte versucht euch darüber zu informieren, gebt diese Informationen weiter und schreibt Euren zuständigen Abgeordneten. Wir werden hier ganz klar in unserer Eigenschaft als „Mündige Bürger“** übergangen. Wollen wir das? Die Engländer gehen da einen guten und demokratischen Weg! Gehen wir den gleichen Weg! Allein das Schüsslersalz Nr. 7, welches wohl schon vielen bei Schmerzen jeglicher Art sanft und nebenwirkungsfrei geholfen hat, sollte es wert sein!
    Ich bitte freundlichst um Weitersendung dieser Mail und Rege Beteiligung.
    DANKE!
    Mit besten Grüßen
    Barbara Thielmann
    -Vorstand-/
    -die alternaive-
    Verein zur Förderung der ethischen und staatsbürgerlichen Bildung in der Gesellschaft
    e.V.i.G.

PS: alternaive ist witzisch, gelle?! (siehe 5 Zeilen weiter oben)


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