Archive for the 'Fundstuecke' Category



Fühl den Wolf

Gefunden bei einem Online-Auktionshaus:

– Elektrischer Fleischwolf mit großem Trichter für sicheres und einfaches befühlen.-

Weil Django sich beim Fressen lieber an großen Stücken labt, fällt es mir schwer, ihm weitere gesunde Zutaten unter zu mischen. Für Gemüse im Napf hat er nur verächtliche Blicke und rümpft hochnäsig die gerunzelte Nase.

Wenn ich aber hin und wieder fleischige und vegetarische Bestandteile gemeinsam durch einen Fleischwolf schicke, kann ich ihn vielleicht überlisten. 😉

Den oben beschriebenen Wolf darf ich ruhig auch mal gefahrlos streicheln.

Den nehme ich! 🙂

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Elektrosmog

Die Gefährlichkeit von Elektrosmog wird immer wieder kontrovers diskutiert.

Mir ist es gelungen, die verheerenden Auswirkungen zu dokumentieren:

Pulskontrolle

Meine Kondition lässt zu wünschen übrig. Mir fehlt es an körperlicher Ertüchtigung. Ich sollte etwas daran ändern.

Mit Django um die Wette rennen, ein Fitnessstudio besuchen. Aber bloß nicht übertreiben.

Ich brauche eine Pulsuhr, damit ich kontrollieren kann, ob ich mich überfordere.

Jetzt habe ich beim Discounter eine gesehen – und wieder etwas dazu gelernt:
Solch ein Teil heißt gar nicht Pulsuhr.

Andererseits, ob ich dem Schnäppchen vertrauen kann!?

HansePferd 2010

Mein letzter Artikel ist wohl gründlich misslungen.

Wie konnte ich nur fragen, ob ihr wisst, wo ich mich zur Zeit der Artikelerstellung befinde und als Tag „HansePferd Hamburg“ angeben. Wohl klar, dass niemand auf solch eine dämliche Frage antwortet. Entschuldigt bitte, dass ich mich auf das Niveau der Telefongewinnspiele im Fernsehen begeben habe, bei denen ähnlich bekloppte Fragen gestellt werden.

„Wenn Sie diese Frage richtig beantworten können, haben Sie die Chance, 100€ zu gewinnen!

Was sehen Sie auf diesem Bild? (das ein Auto zeigt)

A: Ein Auto
B: Ein (Gegenstand, der nicht im Entferntesten etwas mit einem Auto zu tun hat)

Wenn Sie die richtige Antwort wissen rufen Sie schnell die folgende Rufnummer an:

Rufnummer, die 120€ pro Minute kostet wird eingebelendet

Gut, kann passieren, ist passiert, sollte nicht wieder passieren.

Entschuldigt bitte auch die Unverschämtheit, euch zu der Frage ein Bild zu präsentieren, das ihr einen halben Meter scrollen müsst, um es in voller Länge sehen zu können.

Ich liefere das Bild hier noch einmal in angemessener Größe:

Und zwei Schnappschüsse eines bemalten Pferdes, das zu Anatomiestudien herangezogen werden kann:

Ich hatte schon einmal über Bodypainting bei Pferden geschrieben, hatte jetzt die Gelegenheit, eines life und in Farbe zu sehen.

Rekord-Bunny

Auf meinem vorösterlichen Spaziergang durch das weltweite Gewebe bin ich Ralph begegnet. Ralph ist kein sportlicher Osterhase, sondern ein fettes Riesenkaninchen.*

So besteht denn seine Aufgabe auch nicht darin, Ostereier zu verteilen. Von ihm wird weit mehr verlangt! Von ihm wird erwartet, dass er der größte Karnickelbock der Welt wird. Das Gewicht seiner Mutter Amy kann er jetzt schon überbieten. Und so treibt seine Besitzerin Mrs. Grant die Rekordgier, er soll im Guiness Buch der Rekorde verewigt werden. Populär soll er werden wie Giant George und Gibson. Die haben ihren Besitzern schließlich auch Ruhm und Geld gebracht.

Bevor es aber soweit ist, muss erst einmal investiert werden. Schlappe 10£ am Tag frisst Ralph weg. Eigentlich zu viel Geld für Frau Grant, beklagt sie sich. Aber dank der Nachbarn, die aus lauter Tierliebe 😦 die Kosten für die reichhaltige Karnickelkost übernehmen, kann Ralph zum Rekord gefüttert werden.

Wenn denn alles gut geht. Mutter Amy konnte dem ganzen Trubel um ihre Wenigkeit Großartigkeit Masse Maße und den reichhaltigen Mastfuttergaben nicht standhalten. Nach einem Flug von UK nach Italien und anschließenden Filmaufnahmen verstarb sie abends in ihrem Hotelzimmer an Herzversagen. Ralph tritt jetzt in ihre Trittsiegel. Frau Grant macht mit ihm alles genauso, wie es auch Frau Edwards mit Amy gemacht hat.

Damit todsicher alles klappt mit dem Rekord!

Einen Haken hat die Sache: Das Guiness Buch akzeptiert für die nächsten Rekorde nicht mehr das höchste Gewicht, sondern die längste Länge des Kaninchens. Vielleicht verhilft das ja den Tieren zu einer artgerechten Ernährung.

Wie die Institution allerdings verhindern will, dass ein Riesenwirbel mit den Kaninchen aufgestellt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Immerhin befeuert das Guinessbuch durch die Veröffentlichung der Sieger erst den ganzen Trubel um die armen Kreaturen, denen es ziemlich egal seien dürfte, ob sie einen wie auch immer definierten Rekord innehaben.

*Darauf, dass sich Kaninchen grundlegend von Hasen unterscheiden, möchte ich heute nicht eingehen. Eltern, die ihren Kindern Zwergkaninchen schenken und ihnen dann erzählen, es seien Hasen, sollten sich schämen!

Nistkaesten

Im Leeser Industriegebiet sammelt ein Betrieb Europaletten.

Die heimische Vogelwelt weiss ihren Nutzen daraus zu ziehen, gerne nimmt sie die geschuetzten Nistmoeglichkeiten an.

Wahrlich nicht spektakulaer, von den Menschen nicht so beabsichtigt, aber es zeigt, wie aufmerksam die Natur auf Angebote reagiert.

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Tierheilpraktikertage in Hannover

Heute moechte ich euch den Inhalt einer bemerkenswerten Vorlesung des Biologen Klaus-Rainer Toellner* zusammenfassen, der ich am 20.Maerz auf dem 12. Tierheilpraktikerkongress des VDT in der Paracelsusschule Hannover lauschen durfte. Da ich kein Script mehr ergattern konnte, schreibe ich ein Gedaechtnissprotokoll nieder.

*Herr Toellner ist Mitgesellschafter der Firma PerNaturam, deren Produkte wir -unter anderen- aus Ueberzeugung in unserem Shop anbieten.

Der Seminartitel war:
Giardieninfektionen, Ursachen und Therapiemöglichkeiten
ein Titel, der den Hoersaal bis auf den letzten Platz fuellte, Giardien sind „in“. 😉

Herr Toellner nutzte die Gelegenheit, seine Auffassung von Gesundheit darzustellen, die sich grundlegend von der der Medizin und Pharmaindustrie unterscheidet. Er zeigte auf, wie sehr deren Gehirnwaesche bereits Einfluss auf unser taegliches Leben erwirkt hat. Und er warnte uns, die Tierheilpraktiker, diesem Wahnsinn zu folgen.

Wovon ist die Rede? Nun, Woerter koennen viel aussagen.

Schmarotzer, Parasiten, vernichten, bekaempfen, Schaedling, Unkraut, Krankheitserreger, Antibiotikum, die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Allen diesen Woertern ist gemein, dass sie uns suggerieren, was in der Medizin tagtaeglich praktiziert wird. Feinde muessen vernichtet werden.

Mittels moderner Diagnosemethoden werden „Erreger“ gefunden und schon haben wir ein krankes Tier vor uns. Nur die Eliminierung dieses „Erregers“ verspricht Heilung, der „Erreger“ der Krankheit muss bekaempft werden.

Wie sieht es denn in der Praxis aus? Die Medizin greift mit den entsprechenden Pharmaka in den labilen Prozess der Gleichgewichtsfindung, den wir Leben nennen ein, anstatt dafuer zu sorgen, dass eben dieses Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Die ganzheitliche Betrachtung dessen, was wir als gesunden Organismus ansehen koennen, ist vollkommen verloren gegangen.

Bakterien, Wuermer, Einzeller, Pilze, sie alle werden mit chemischen Keulen bekaempft. Und der Tierbesitzer ist offensichtlich bereit zu akzeptieren, dass dies fast immer mit eigentlich unerwuenschten Nebenwirkungen einhergeht.

Aber: „Wer Krieg fuehrt, kann kein Heiler sein!“

Wir Tierheilpraktiker sollten uns an diesem Krieg nicht beteiligen, sehen wir doch fast taeglich, dass auf diese Weise wirkliche Heilung nicht gewonnen wird. Im Gegenteil wird durch den Krieg gegen die „Erreger“ das symbiotische Gleichgewicht immer mehr gestoert.

Ganzheitliche Ansatzpunkte haben wir in reichem Mass.

Grundlage fuer eine stabile Gesundheit ist eine ausgewogene, natuerliche und artgerechte Ernaehrung. Gerade hier sind wir Tierhalter seit Jahrzehnten auf dem Holzweg. Der Futtermittelindustrie ist es gelungen, Panik unter den fuersorglichen Menschen zu schueren. Panik, dass sie die ihnen zum Schutz befohlenen Tiere ploetzlich nicht mehr gesund ernaehren koennen.

Panik macht verantwortungslos! In Panik gibt man die Verantwortung an andere ab! Ob diese immer zum Wohl unserer Tiere handeln, ist mehr als fragwuerdig!

Auch wenn die Gesundheit schon aus dem Lot geraten ist, sollte eine ausgewogene Ernaehrung Prioritaet haben. Zusaetzlich koennen dann unterstuetzende Naturpraeparate eingesetzt werden. Defizite sollten ausgeglichen werden. Auch wildlebende Tiere ergaenzen ihre Nahrung nach Bedarf aus dem, was die Natur ihnen bietet. Sie nutzen Heilpflanzen, die sie in ihrem natuerlich erhaltenem Lebensraum finden.

Wie Toellner sagt: „Die Natur weiss den Weg!“

Bescheiden, wie er ist, stellt er zum Ende seines Vortrags die Produkte vor, die bei PerNaturam produziert werden, um Parasiten den Aufenthalt im Darm unattraktiv zu machen.

Fazit:

Tiere, die ausgewogen ernaehrt und artgerecht gehalten werden, koennen durchaus mit sogenannten Krankheitserregern und Parasiten leben, ohne krank zu werden.

Wird die pharmazeutische Keule schon bei der geringsten feststellbaren Kontaminierung eingesetzt, besteht nicht nur Gefahr durch die chemischen Mittel, die in den Organismus gegeben werden. Auch das durch Symbiose gefestigte Gleichgewicht aller Mikroorganismen wird gestoert.

Vorbeugung ist die beste Art der Gesunderhaltung.

Behandlung sollte nicht darauf zielen, zu zerstoeren, sondern aufzubauen.


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