Archive for the 'Allgemeines' Category



Interzoo 2010

Eine gaanz kurze Nachlese zur Interzoo 2010.

Deutlich zu erkennen: Die Vorherrschaft Chinas.

Billigplunder omnipräsent.

In den Messehallen ist das Fotografieren verboten. An allen Eingangstüren weisen Schilder darauf hin.
Hemmungslos missachten vor allem Asiaten dieses Verbot. Und absolut niemand hindert sie daran.
Gleiches Unrecht für alle. Ich habe mir das Foto oben denn auch gegönnt und auch mich hat niemand daran gehindert.

Auf der Interzoo-Party am Samstag durfte ich dann auch noch der mitreißenden und ausführlichen Rede einer chinesischen Funktionärin lauschen, deren Inhalt ich aber nicht wiedergeben kann, da sie zu schnell gesprochen hat. 😉

War ich froh, dass dort auch Brasilien vertreten war! 😀

Werbeanzeigen

Schmetterlingsfarm Steinhude 2.Teil (Freiflughalle)

Heute gibt´s endlich die Fortsetzung des Artikels über die Schmetterlingsfarm in Steinhude.
(1.Teil hier)

Gleich nach dem Besuch des Insektenmuseums gelangt man in die Schmetterlingfreiflughalle. Hier ist es muckelig warm mit einer Lufttemperatur von 28°C, die Luftfeuchtigkeit beträgt 80-90%. Diese Parameter sind für die Entwicklung der Kokons und die Vitalität der Bewohner wichtig.


Die Halle ist dicht bepflanzt und täglich werden zusätzliche Schmetterlingsfutterpflanzen eingebracht.

Auch werden Nektar und Honig auf Pflanzenblätter aufgetragen und reifes Obst angeboten.


Es ist faszinierend, all die verschiedenen Arten bei ihrem lautlosen Flug in nächster Nähe zu spüren, immer wieder andere im Dickicht der Pflanzen zu erblicken. Ohne Scheu flatterten sie um unsere Köpfe.


Wir konnten uns gar nicht satt sehen und unser Entschluss steht fest:

Diese besondere Farm werden wir dieses Jahr noch einmal besuchen, allein schon, um vielleicht einmal den Schlupf eines Schmetterlings aus seinem Kokon erleben zu können.

HansePferd 2010

Mein letzter Artikel ist wohl gründlich misslungen.

Wie konnte ich nur fragen, ob ihr wisst, wo ich mich zur Zeit der Artikelerstellung befinde und als Tag „HansePferd Hamburg“ angeben. Wohl klar, dass niemand auf solch eine dämliche Frage antwortet. Entschuldigt bitte, dass ich mich auf das Niveau der Telefongewinnspiele im Fernsehen begeben habe, bei denen ähnlich bekloppte Fragen gestellt werden.

„Wenn Sie diese Frage richtig beantworten können, haben Sie die Chance, 100€ zu gewinnen!

Was sehen Sie auf diesem Bild? (das ein Auto zeigt)

A: Ein Auto
B: Ein (Gegenstand, der nicht im Entferntesten etwas mit einem Auto zu tun hat)

Wenn Sie die richtige Antwort wissen rufen Sie schnell die folgende Rufnummer an:

Rufnummer, die 120€ pro Minute kostet wird eingebelendet

Gut, kann passieren, ist passiert, sollte nicht wieder passieren.

Entschuldigt bitte auch die Unverschämtheit, euch zu der Frage ein Bild zu präsentieren, das ihr einen halben Meter scrollen müsst, um es in voller Länge sehen zu können.

Ich liefere das Bild hier noch einmal in angemessener Größe:

Und zwei Schnappschüsse eines bemalten Pferdes, das zu Anatomiestudien herangezogen werden kann:

Ich hatte schon einmal über Bodypainting bei Pferden geschrieben, hatte jetzt die Gelegenheit, eines life und in Farbe zu sehen.

Wo…

bin ich?

Ein Tipp:

Na?

Schmetterlingsfarm Steinhude

Habe ich neulich noch einen deutlichen Artikel über eine unselige, durch die Lande tingelnde Reptilienausstellung geschrieben, deren Veranstalter nur unser Bestes -nämlich unser Geld- wollte, kann ich euch heute von unserem Besuch der Schmetterlingsfarm in Steinhude nur Gutes berichten.

Brav haben wir die Parkgebühren am Steinhuder Meer bezahlt, Parkplatznot konnten wir nicht erkennen. Der Tourimagnet befindet sich nach dem langen Winterschlaf noch in der Aufwachphase.

Im Schmetterlingsmuseum wurden wir freundlich begrüßt und bezahlten gerade einmal 14€ ! für zwei Erwachsene und drei Kinder. Drinnen erwartete uns zunächst „Insects World“ mit unzähligen Insektenexponaten.



Wir konnten uns Präparate von Schmetterlingen, Käfern und Schrecken ansehen, die die Entomologenfamilie Lehmann seit dem 19.Jahrhundert aus aller Welt zusammengetragen hat. Detaillierte Informationen eingeschlossen!

Ein ausgesprochen agiles Ameisenvolk präsentierte sich mitten im Raum von allen Seiten.

Faszinierend in seiner Dynamik des geregelten Chaos!

Den illuminierten Mineralienraum haben wir uns nur kurz angesehen und auch den Filmvorführraum rechts liegen gelassen. Unser Interesse galt dem Insektarium mit seinen kleinen, liebevoll eingerichteten Terrarien. Vogelspinnen, Skorpione, Stabschrecken, Gespenstschrecken, Wandelnde Blätter, Schaben, Hundertfüßer. Wir konnten uns gar nicht satt sehen.

Während wir gerade staunend vor einem Terra mit Gottesanbeterinnen stehen, spricht uns ein Mitarbeiter an und lädt uns ein, ihm bei seiner Arbeit zuzusehen. Während er die Terrarien säubert, kann er uns Bemerkenswertes zu den einzelnen Tierarten erzählen.

Ihm liegt vor allem daran, die Gruselgeschichten über Vogelspinnen in ein realistisches Licht zu rücken. Nicht, dass er die Tiere verharmlost, es gibt durchaus Arten, die einen Menschen töten können. Und auch hier leben Exemplare, nach deren Biss in die Hand man sich nichts sehnlicher wünscht, als sich ebendiese schnellstens abzuhacken, um den Schmerz nicht mehr spüren zu müssen. (So ungefähr lauteten seine Worte 😉 )

Es gibt kein Gegengift wie es nach Schlangenbissen verabreicht werden kann, die Behandlung von Spinnenbissen beschränkt sich auf Desinfektion und den Einsatz von Schmerzmitteln. Und -tröstlich- die Schmerzen gehen ohnehin nach einer Woche zurück. Er zeigt uns auch, dass sie harmlos sind, wenn man den richtigen Umgang mit ihnen pflegt.

Ähnlich verhält es sich mit den Skorpionen. Nicht die großen, schwarzen sind die gefährlichen, nein, die kleinen mit den dicken Schwänzen, vor denen muss man sich in Acht nehmen!

Als angenehm empfanden wir, dass er niemanden von uns überreden wollte, das einzige Tier, dass er uns außerhalb eines Terrariums zeigte, einen Skorpion, selbst auf die Hand zu nehmen.

Danke!

Damit es heute kein zu langer Artikel wird, berichte ich über unseren Besuch der Schmetterlingfreiflughalle demnächst im 2.Teil.

Nistkaesten

Im Leeser Industriegebiet sammelt ein Betrieb Europaletten.

Die heimische Vogelwelt weiss ihren Nutzen daraus zu ziehen, gerne nimmt sie die geschuetzten Nistmoeglichkeiten an.

Wahrlich nicht spektakulaer, von den Menschen nicht so beabsichtigt, aber es zeigt, wie aufmerksam die Natur auf Angebote reagiert.

.

Gruene Woche 2010

In diesen Tagen treibe ich mich auf der „Gruenen Woche“ in Berlin rum.

Natuerlich schaue ich mir die Laenderhallen an und koste mal hier, mal dort eine Spezialitaet, lasse landesspezifische Folklore meine Ohren, und exotische Duefte meine Nase verwoehnen. Die Augen haben pausenlos Hoechstleistung zu vollbringen, damit ich bloss nichts Interessantes uebersehe und meine Beine sind muede, freuen sich auf Spaziergaenge mit Django, erwaegen einen baldigen Skiurlaub, sind es jedenfalls leid, staendig entweder im Stop and Go- oder im Ausweich-Modus bewegt zu werden.

Die Tierhalle 25 ist es, die mich am meisten lockt. Hier kann man sich die unterschiedlichen Pferderassen ansehen,

Ziegen klettern auf ihrem kuenstlichen Kleinstbiotop herum,

und die Vielfalt der Rinder- und Schafrassen kann hautnah besichtigt werden.



Leider habe ich keine Fotos von Wasserbueffeln und den Schafrassen machen koennen, weil Menschenmassen mir eine fotografisch akzeptable Perspektive verwehrten.

Aber die hier habe ich noch getroffen

Und den Poitou-Esel, der mir schon im letzten Jahr als ganz besonderes Tier aufgefallen war


Rubriken

Juni 2019
M D M D F S S
« Jun    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
Werbeanzeigen