Wie bitte?

Da bittet uns ein Tierbesitzer um eine telefonische Beratung zum Gesundheitszustand seines dreijaehrigen Hundes und schildert uns, dass dieser Hund:

    schon im Alter von sieben Wochen zu ihm kam,
    aus schlechten Verhaeltnissen stammt,
    massiv verwurmt war,
    unter blutigen Durchfaellen litt,
    waehrend der gesamten drei Jahre nie gesund,
    aber staendig in tieraerztlicher Behandlung war.

Staendige Ohrenprobleme, Juckreiz und wund geleckte Pfoten wurden zunaechst symptomatisch behandelt, danach diagnostizierte der behandelnde Tierarzt anhand einer Blutuntersuchung eine Allergie. Die eingeleitete Desensibilisierung brachte keine Besserung, es folgte der Einsatz von Kortison. Das wurde jetzt wieder abgesetzt, damit ein aufwaendigerer Allergietest gemacht werden kann. Im Augenblick besteht die Behandlung gegen das Aufbeissen der Pfoten darin, ihm Schutzschuhe und einen Kragen anzuziehen.

Seine Ernaehrung besteht jetzt aus gekochtem Pferdemuskelfleisch, gekochten Kartoffeln und synthetischen Vitaminen.

Ueberlegungen, ihn einschlaefern zu lassen, stehen im Raum, deshalb auch der Anruf bei uns.

Wir erklaeren ihm, dass wir den Hund unbedingt selbst untersuchen muessen, aber durchaus Moeglichkeiten sehen, ihm zu helfen. Natuerlich geben wir keine Heilversprechen, das koennen und duerfen wir nicht. Wir koennen nur von unseren Erfahrungen in aehnlichen Faellen berichten, unsere Sichtweise schildern. Entgiftung, Staerkung von Leber und Nieren, Aufbau einer gesunden Darmflora und Regulation des Immunsystems stehen dabei im Vordergrund.

Jetzt muss er das alles noch einmal mit seinem Tierarzt durchsprechen, weil…

Pass auf, was jetzt kommt!

„Der hat uns ja bisher auch immer gut geholfen.“

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5 Responses to “Wie bitte?”


  1. 1 Herr Teddy 15. Februar 2010 um 08:11

    Tja, anscheinend kam man aber Herrchen – wei oft in solchen Fällen – aber wohl nicht mehr helfen, oder?

    • 2 ulli 15. Februar 2010 um 20:05

      Das ist das Dilemma.

      Wenn es nur um Herrchen ginge… , aber leider bestimmt Herrchen, was mit seinem Hund geschieht. Auch ob und wann er eingeschlaefert wird.

      Wir stellen es dem Tierbesitzer natuerlich grundsaetzlich frei, von wem er sein Tier behandeln laesst. Freundlich 😦 versuchen wir ihm klarzumachen, dass wir es ihm nicht uebel nehmen, wenn er es weiter mit dem Veterinaer versucht. Ebenso freundlich laden wir ihn ein, uns erneut zu kontaktieren, wenn sich der gesundheitliche Zustand nach einer gewissen Zeit nicht gebessert haben sollte.

      Es ist schliesslich nicht im Sinne des Tieres, dass wir Herrchen aus verletztem Stolz heraus vergraulen.

      Er muss wiederkommen duerfen, ohne sein Gesicht zu verlieren.

  2. 3 Soni 19. Februar 2010 um 22:36

    Ja Du lieber Himmel auf was wartet das gute Herrchen denn noch. Braucht er jetzt den Segen vom Tierarzt für eine andere Behandlung.

    Also manchmal fehlen mir echt die Worte.

    LG Soni

  3. 5 Soni 22. Februar 2010 um 08:54

    Das ist ja echt heftig Ulli. Wenn schon an das Einschläfern gedacht wird ist es doch höchste Zeit etwas zu unternehmen. Nee, ich weiß nicht ob ich da so ruhig bleiben könnte.


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