Archiv für 14. Februar 2010

Wie bitte?

Da bittet uns ein Tierbesitzer um eine telefonische Beratung zum Gesundheitszustand seines dreijaehrigen Hundes und schildert uns, dass dieser Hund:

    schon im Alter von sieben Wochen zu ihm kam,
    aus schlechten Verhaeltnissen stammt,
    massiv verwurmt war,
    unter blutigen Durchfaellen litt,
    waehrend der gesamten drei Jahre nie gesund,
    aber staendig in tieraerztlicher Behandlung war.

Staendige Ohrenprobleme, Juckreiz und wund geleckte Pfoten wurden zunaechst symptomatisch behandelt, danach diagnostizierte der behandelnde Tierarzt anhand einer Blutuntersuchung eine Allergie. Die eingeleitete Desensibilisierung brachte keine Besserung, es folgte der Einsatz von Kortison. Das wurde jetzt wieder abgesetzt, damit ein aufwaendigerer Allergietest gemacht werden kann. Im Augenblick besteht die Behandlung gegen das Aufbeissen der Pfoten darin, ihm Schutzschuhe und einen Kragen anzuziehen.

Seine Ernaehrung besteht jetzt aus gekochtem Pferdemuskelfleisch, gekochten Kartoffeln und synthetischen Vitaminen.

Ueberlegungen, ihn einschlaefern zu lassen, stehen im Raum, deshalb auch der Anruf bei uns.

Wir erklaeren ihm, dass wir den Hund unbedingt selbst untersuchen muessen, aber durchaus Moeglichkeiten sehen, ihm zu helfen. Natuerlich geben wir keine Heilversprechen, das koennen und duerfen wir nicht. Wir koennen nur von unseren Erfahrungen in aehnlichen Faellen berichten, unsere Sichtweise schildern. Entgiftung, Staerkung von Leber und Nieren, Aufbau einer gesunden Darmflora und Regulation des Immunsystems stehen dabei im Vordergrund.

Jetzt muss er das alles noch einmal mit seinem Tierarzt durchsprechen, weil…

Pass auf, was jetzt kommt!

„Der hat uns ja bisher auch immer gut geholfen.“


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