Moepse im Dirndl

Puh, lange habe ich ueberlegt, ob ich es tun soll. Aber ich kann nicht anders, ich gebe meine Stellungnahme zu diesem Thema ab.

Via Manus Blog bin ich auf eine Bilderstrecke der Abendzeitung mit dem Titel: „Gehören Möpse ins Dirndl?“ aufmerksam geworden.

Nachdem ich alle Bilder gesichtet habe, komme zu folgendem Schluss:

Egal, welche Hunde auch immer man in welche Klamotten auch immer einpackt, fuer meine Begriffe verstoesst dies gegen die Washingtoner Tierrechtskonvention. Lediglich die den Menschen eigenen Eitelkeiten werden hier befriedigt, den Hunden unwuerdig ist es jedenfalls, ihnen modischen oder gar folkloristischen Schnickschnack anzuziehen.

Zugestaendnisse mag ich allenfalls bei Regenmaenteln und Pullovern fuer Nackthunde machen, auch Schutzschuhe gegen Streusalz lasse ich gelten. Ansonsten gilt: „Die Wuerde des Hundes ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller Menschen.“

Zurueck zur Frage: „Gehören Möpse ins Dirndl?“

„Nein!“

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4 Responses to “Moepse im Dirndl”


  1. 1 Soni 22. September 2009 um 19:12

    Also nun konnte ich mir das Grinsen doch nicht verkneifen, eindeutig – zweideutig 🙂

    Die tierischen Möpse im Dirndl finde ich allerdings auch so überhaupt nicht lustig. Die armen Tiere, die solche Klamotten tragen müssen sind wirklich zu bedauern. Noch weniger verstehe ich wie Hundeshops damit die große Kohle verdienen. Muss ja dann doch mehr verkauft werden als man denkt.

    LG Soni

    • 2 ulli 22. September 2009 um 21:06

      Naja, manchmal heiligt der Zweck die Mittel.
      Diesmal war es die zweideutige Ueberschrift, die mir half, meine Meinung zur Hunde“mode“ zu verbreiten. (Nochmal Dank an Manu fuer die gute Vorlage.)

      Und in der Tat ist „modische“ Hundebekleidung ein Millionengeschaeft. In Japan fand jetzt gerade eine internationale Hundeassesoirmesse statt, auf der wirklich alle Verfehlungen, zu denen Menschen den Hunden gegenueber faehig sind, zu bestaunen waren. Dazu gehoeren nicht nur Klamotten zum Anziehen, rosa Brillen, Muetzchen und anderer Firlefanz, sondern auch gefaerbtes Fell und lackierte Krallen.

      Wann duerfen die so verunstalteten Hunde eigentlich noch Hund sein?

      Diejenigen Hundebesitzer, die solchen Bockmist auch noch stolz praesentieren, sollten sich schaemen.

      Von mir akzeptierte Ausnahmen habe ich schon oben im Artikel genannt und natuerlich habe ich nichts gegen ein individuell gestaltetes Geschirr, ein huebsches Halsband oder auch ein nettes Halstuch.

  2. 3 Soni 23. September 2009 um 08:46

    Die gefärbten Hunde sind doch einfach nur krank, also nicht die Hunde – die Besitzer.

    Diese aufgehübschten Hundchen dürfen nicht mehr Hund sein, sie sind zum Accessoire ihrer Besitzer degradiert und zum Vorzeigen gedacht 😦

    Klar gibt es Ausnahmen. Ich hatte in der Nachbarschaft so einen kleinen 20 cm Hund mit mausigem Kurzfell. Sobald der erste Reif auf den Wiesen lag hat er fürchterlich gefroren und gezittert, bei Schnee erst recht. Der hat einem schon richtig leid getan. Er bekam dann auch ein Mäntelchen für die kalte Zeit. Für diesen Hund war es eine echte Hilfe und da finde ich das auch voll in Ordnung.

    Alles andere, nee, geht gar nicht.

    LG Soni

  3. 4 Dirndl Shop 27. Oktober 2009 um 12:42

    Ich kann mich dem nur voll und ganz anschließen.Ich muss zugeben,dass ich mir ein leichtes Grinsen auch nicht verkneifen konnte,wenn man aber mal über die armen Tiere nachdenkt,geht das gar nicht!


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