Blutegel – Tiere, die Tiere heilen

Seit 650 Millionen Jahren gibt es sie bereits, sie koennen 30 Jahre alt werden, haben 240 Zaehne, koennen nach einer Mahlzeit locker ein Jahr lang ohne Nahrung auskommen und die heilsame Wirkung ihres Bisses ist bereits seit 3500 Jahren bekannt. Kurz – Blutegel koennen durchaus faszinieren, wenn man es denn zulaesst.

Menschen tun sich damit manchmal schwer. Die Vorstellung, einen Blutegel auf der eigenen Haut zu spueren, die Angst vor dem Moment, in dem er sich festsaugt, mit seinen drei Zahnreihen eine dreieckige Wunde raspelt und solange Blut heraus saugt, bis er prall gefuellt und satt wieder von seinem Opfer ablaesst, aber auch der Ekel vor dem Egel verhindert bei vielen Menschen, dass sie sich auf die Blutegeltherapie einlassen.
Guckt sie euch mal etwas genauer an. Mal ehrlich, sind sie nicht wunderschoen?

Blutegel, schoen, gell

Aber wir haben ja gluecklicherweise Tiere als Patienten. Naja, ihre Menschen muessen der Behandlung zustimmen, aber was das Akzeptieren der Blutegeltherapie angeht, sind Tiere voellig unkompliziert.

Blutegel

Etwas mehr ueber Blutegel haben wir hier geschrieben, es gibt noch viel Interessantes zu erzaehlen, z.B., dass Blutegel inzwischen wie Arzneimittel eingestuft werden und mit Beipackzettel ausgeliefert werden muessen, benutzt bitte einfach die Kommentarfunktion fuer Fragen und Ergaenzungen.

Blutegel 2

Mein Dank gilt der Kuenstlerin und Autorin Carmen Burre, die unsere kleinen Biester fotografiert hat. Ganz toll auch ihre Seite „Baumwesen“.

Hallo Carmen, liebe Gruesse aus Leese nach Vlotho

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2 Responses to “Blutegel – Tiere, die Tiere heilen”


  1. 1 Billigflüge 15. Mai 2009 um 15:43

    Die Fotos sind echt sehr gut geworden.

    Aber ich muss zugeben das ich es auch ziemlich eklig finden würde wenn mir so ein Blutegel auf der Haut klebt.
    Wenns jedoch hilft, warum nicht?

    Aber das Blutegel verpackt mit Beipackzettel quasi als Arzneimittel angeboten werden ist mir neu.
    Tritt da nicht irgendwie der Tierschutz in Kraft?


  1. 1 Salzsteine oder Orangencalcit im Hirudo-Glas? « Pfoetchen-Blog Trackback zu 20. April 2009 um 14:21

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